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Philosophy & Economics Bachelor

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Was machen P&Eler, wenn sie groß sind?


Erfolgreiche Karrieren, die den Unterschied machen

Das P&E-Programm hat sich als Schlüssel zu Führungspositionen in einer Vielzahl von Bereichen entpuppt - von Beratung, Public Policy und Finanzen bis hin zu IT, Wirtschaft und Wissenschaft. P&Eler arbeiten sowohl im privaten als auch im öffentlichen Sektor, in NGOs oder in eigenen Startups. P&E ist zu einem Sprungbrett für eine sozial relevante, innovative und erfüllende Karriere geworden.

Dieser Erfolg verdankt sich nicht dem Programm allein - mittlerweile werden unsere Studierenden durch ein starkes Netzwerk von mehr als 1.000 Absolventinnen und Absolventen unterstützt, die an renommierten Institutionen wie der Weltbank, der Oxford University oder der Europäischen Kommission tätig sind, bei renommierten Beratungsunternehmen wie PWC, BCG oder McKinsey arbeiten oder ein soziales Startup im In- oder Ausland gegründet haben.

Zentrale Stärken und vielseitige Fähigkeiten

Der nächste Schritt für die meisten unserer Absolventinnen und Absolventen ist ein Master-Abschluss. P&E ist so konzipiert, dass man im Anschluss mit einem MA in "reiner" Ökonomik oder "reiner" Philosophie fortfahren kann, denn am Ende des BA beherrschen P&Eler den Kern beider Disziplinen. Sie haben jedoch auch einen starken interdisziplinären Hintergrund und übertragbare Fähigkeiten. Dies ermöglicht es ihnen, auch andere interdisziplinäre MA-Programme zu ergreifen oder in benachbarte Disziplinen wie Politikwissenschaft, Kognitionswissenschaft oder Informatik zu gehen.

Der weitere Weg unserer Absolventinnen und Absolventen summarisch ...

Branchen:

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Institutionen:

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Masters:

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... in Tönen: Studierende haben einen Podcast mit Interviews ins Leben gerufen, in denen Absolventinnen und Absolventen von ihrem Leben nach P&E berichten:

... und in Bildern: Lernen Sie unsere Absolventinnen und Absolventen kennen:

Hanna Adam (Abschluss 2018)
Das Beste an P&E? Die Studierendengemeinschaft! Vom ersten Tag an lernten wir gemeinsam das Bayreuther Studierendenleben kennen, tauchten ein in ökonomische Modelle und philosophische Konzepte und diskutierten vor allem viel. Dieser Diskurs hat mich in vielerlei Hinsicht geprägt. Besonders wertvoll an P&E waren für mich auch die Seminare, die philosophische mit wirtschaftlichen Fragestellungen verbanden, und mir die Möglichkeit gaben, ein Thema detaillierter und im engen Kontakt mit Dozierenden zu behandeln. Nach dem Bachelor machte ich erst ein sechsmonatiges Praktikum bei der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ). Danach zog es mich zurück nach Bayreuth – hier mache ich nun meinen Master in Economics.

Henrike Adamsen (Abschluss 2019)
Da ich nach P&E das volkswirtschaftliche Handwerkszeug noch einmal von Grund auf vertiefen wollte, studiere ich nun im Master Economics an der LMU in München. Vier Jahre Bayreuth haben meine Neugier gegenüber Gerechtigkeitsfragen wachsen lassen und mein journalistisches Interesse daran, wie unsere Gesellschaft in Zukunft leben will, bestärkt. Der Mut und die Meinungen der berühmt-berüchtigten P&E-Blase sind für mich dabei zentraler Bestandteil und Anker geworden. Zwar hat mich P&E nicht auf die mathematischen Herausforderungen des Masters vorbereitet, auf die menschlich bereichernde Umgebung, die in Bayreuth entsteht, werde ich in Zukunft allerdings höchst ungern verzichten.

Marilena Adleff (Abschluss 2019)
Ich glaube, P&E ist vor allem für diejenigen die richtige Wahl, die noch gar nicht so genau wissen, wer sie eigentlich sind. P&E hat mir gezeigt, wo meine eigenen Stärken, Schwächen und Interessen liegen, hat mich dazu gebracht über Themen nachzudenken, über die ich bis dahin noch nicht einmal eine Meinung hatte und hat mich gelehrt wie wichtig und hilfreich
es ist, über Dinge zu diskutieren.
Auch wenn ich mit meinem Masterstudium der Betriebswirtschaftslehre in Zukunft den Bereich der Philosophie hinter mir lasse, habe ich nie bereut mich nach dem Abitur für dieses Studium entschieden zu haben. P&E hat mich in positiver Hinsicht sehr geprägt.

Florian Aichinger (Abschluss 2017)
Würde ich nochmal nach Bayreuth kommen wenn ich wieder vor der Entscheidung stünde? Definitiv. Die Gründe sind zahlreich. Flexibilität im Studium, um seine Interessen zu entfalten, akademischer Anspruch, relevante Themen, eine entspannte Atmosphäre, der Campus, die wohl interessantesten Kommilitonen die man finden kann sowie gute und hilfsbereite Dozenten. Man kann mit P&E nicht nur seinen Schwerpunkt und seine Interessen finden und verfolgen, sondern bekommt auch die allgemeinen Werkzeuge zur positiven und normativen Analyse an die Hand, die ein wunderbares Fundament für die verschiedenen Wege nach P&E bilden (für mich an das University College London in Richtung Economics). Was bleibt? Eine Menge an erlebter Persönlichkeitsentwicklung, eine Menge Wissen, eine Menge Erfahrungen mit wunderbaren Menschen und etwas Heimweh. Deswegen gibt es aber ja das Homecoming.

Leon Assaad (Abschluss 2020)
Rückblickend bin ich sehr glücklich über mein P&E-Studium. Ich hatte mich dafür entschieden, weil ich Philosophie lernen wollte, ohne den Realitätsbezug zu verlieren. Ich war das gesamte Studium hindurch eingebettet und herausgefordert: Die Seminare waren facettenreich, als Tutor konnte ich mich in die Lehre einbringen und in Hausarbeiten und BA konnte ich mich kreativ austoben. Nach einem Auslandssemester konnte ich durch zwei Praktika (Auswärtiges Amt & ProVeg) auch etwas Berufserfahrung sammeln. Diesen Winter werde ich den Master Logic and Philosophy of Science an der LMU beginnen und als Werkstudent bei der Fraunhofer-Gesellschaft arbeiten. Was danach kommt weiß ich noch nicht. Da ich durch P&E auf den Geschmack des Universitätslebens gekommen bin, wäre eine Promotion sicher schön.

Felix Bärmann (Abschluss 2018)
P&E zu wählen, hieß für mich vor allem, sich schwierigen Fragen aller Art zu stellen: akademischen Fragen in spannenden Seminaren und Vorlesungen; persönlichen Fragen durch das Miteinander mit unzähligen engagierten, intelligenten und liebenswerten Kommiliton*Innen; und letztendlich auch der Frage aller Fragen, die wir P&Eler außerhalb unseres Umfelds so gestellt bekommen: "Und was macht man mit P&E?" Meine Antwort darauf war zum Glück bald gefunden: praktizierte Wirtschaftsethik. Deshalb habe ich meine Bachelorarbeit in der Nachhaltigkeitsabteilung bei Volkswagen geschrieben und deshalb beginne ich nun ein Masterstudium in "Business Administration and Philosophy" an der Copenhagen Business School. Insgesamt blicke ich nun auf eine tolles Bachelorstudium zurück, das für mich auch durch die Kleinstadtenge Bayreuths nicht zu trüben war.

Christoph Bamberg (Abschluss 2017)
Zunächst kam ich mit dem Wunsch nach Bayreuth, irgendetwas mit Wirtschaft zu studieren; die Weite, die P&E bot, hat mich dabei angezogen. Im Verlaufe des Studiums bin ich dann immer mehr von den Wirtschaftswissenschaften abgekommen, habe mich nacheinander für politische Philosophie, Spiel- und Entscheidungstheorie, Logik und Philosophie des Geistes und letztlich für Kognitionswissenschaften interessiert. Ich habe daher das Thema meiner BA-Arbeit so ausgewählt, dass es mir einen Übergang zum Studium M.Sc. Cognitive Science ermöglicht. Dies studiere ich jetzt an der Ruhr-Universität Bochum. In Bayreuth fehlte mir oft nicht-wirtschaftsbezogene Philosophie sowie eine psychologische Fakultät, was ich jetzt an der RUB gefunden habe.

Lisa Bastian (Abschluss 2015)
Während meiner P&E-Zeit habe ich das ausgeglichene Anforderungsprofil besonders geschätzt - man hatte sowohl mit Zahlen als auch mit Worten zu tun. Durch Praktika in Bank und Gewerkschaft und ein Auslandssemester in Paris konnte ich beide Aspekte in ganz unterschiedlichen Situationen erleben. Letztlich habe ich mich dann entschieden, mein Interesse an der analytischen Philosophie weiterzuverfolgen und einen Philosophie-Master an der University of St Andrews begonnen, auf den ich dank des flexiblen P&E-Curriculums gut vorbereitet war. Ab September 2016 werde ich nun meine Promotion in St Andrews beginnen, die sich mit Rationalität und Kontextabhängigkeit beschäftigt - einem Thema, das mir schon im 3. P&E-Semester begegnet ist.

Sebastian Becker (Abschluss 2011)
Im Frühjahr 2008, nach meinem ersten Semester PE, war mir bereits klar, dass meine akademische Leidenschaft der Philosophie gilt. Obwohl ich aus diesem Grund mit dem Gedanken spielte, auf einen reinen Philosophie-BA zu wechseln, blieb ich dennoch in Bayreuth. Das war v.a. dem Umstand geschuldet, dass PE nun mal PE ist: ein Haufen intellektuell und menschlich anregender Kommilitonen, die man andernorts so nicht nochmal findet. Nach meinem Abschluss im September 2011 ging ich nach St Andrews (Schottland), um dort zunächst einen Master in Philosophie zu machen. Anschließend schrieb ich am Philosophischen Forschungszentrum Arché meine Doktorarbeit zum Thema „Perspectives on What to Believe“, die ich im Mai 2016 erfolgreich verteidigt habe.

Bastian Benrath (Abschluss 2014)
Ich habe P&E mit der Maßgabe angefangen, mir eine gute Grundlage für wirtschaftlichen und politischen Journalismus zu schaffen. Das hat ziemlich gut geklappt, nach meinem Bachelor wurde ich an der Deutschen Journalistenschule in München aufgenommen, eine der renommiertesten Journalistenschulen in Deutschland. Neben meinem Studium habe ich frei für den Nordbayerischen Kurier gearbeitet und eine Reihe von Praktika absolviert. Ich kann sagen, dass mir P&E Einsichten in politische und wirtschaftliche Prozesse eröffnet hat, die weit über ein normales Wirtschafts- und Philosophiestudium hinausgehen – und zwar nicht nur wegen der interessanten Inhalte, sondern gerade auch durch die sehr spannenden Menschen, die P&E anzuziehen pflegt.

Kathinka Best (Abschluss 2008)
Im Anschluss an P&E habe ich bei Roland Berger ein spannendes viermonatiges Praktikum im Bereich Civil Economics (öffentlicher Sektor) absolviert. Seit Herbst 2008 vertiefe ich nun an der HU Berlin meine Wirtschafts-, vor allem jedoch Mathematikkenntnisse, im Rahmen des Master of Economics and Management Sciences. Bei Berger bin ich weiterhin als Werksstudentin tätig. Was nach meinem Abschluss kommt, weiß ich noch nicht. Berlin lädt zum Bleiben, aber das Fernweh zieht mich immer wieder in die weite Welt ...


Eugen Biller (Abschluss 2014)
Trotz all der kleinen Ärgernisse, Existenzkrisen und anderen Übel, die vermutlich jeder mal in Bayreuth erlebt, waren es für mich insgesamt fantastische vier Jahre. Ich habe epische Leute getroffen, ausreichend Unfug getrieben und vieles gelernt. Im Verlauf des Studiums haben sich meine Interessen eher auf den "Economics"-Part fokussiert. In meinem Masterprogramm an der Universität St Andrews (MSc Money, Banking and Finance) beschäftige ich mich zur Zeit deshalb mit Themen wie Geldpolitik, Finanzökonometrie und Wechselkursmodellen.



Nona Bledow ( Abschluss 2014)
Nach fast vier sehr glücklichen Jahren in Bayreuth - unterbrochen von Zwischenstopps in Berlin, Indien und den USA - habe ich meinen P&E-Bachelor im Sommer 2014 abgeschlossen. Mehr oder weniger schweren Herzens habe ich Bayreuth verlassen um in Konstanz einen Master in Political Economy und (weil es ohne Philosophie seit P&E doch nicht geht) einen Master in Philosophie zu machen. Im Anschluss möchte ich gerne hier in Konstanz an der Graduate School of Decision Science promovieren, voraussichtlich im Bereich politische Ökonomie des Wohlfahrtsstaates.


Alicia Böhm (Abschluss 2019)
Nachdem meine schöne Zeit als P&Elerin in Bayreuth nun vorbei ist, habe ich im Februar ein sechsmonatiges Praktikum bei der Daimler AG in Stuttgart im Bereich Integrity Program Change Management angefangen. Ob danach noch ein Master oder der „richtige“ Einstieg in die Berufswelt ansteht, ist noch nicht endgültig entschieden. P&E hat mir vor allem gezeigt, wie prägend das eigene (universitäre und private) Umfeld für den Charakter ist und welche Chancen dadurch entstehen können. Durch die allgemeine Diskussions-Liebe habe ich außerdem gelernt, mir eine Meinung zu bilden und dann auch für diese einzustehen. Obwohl mir die ersten Semester nicht leicht gefallen sind, bin ich sehr froh, dass ich dabei geblieben bin. Für Bayreuth und P&E würde ich mich jederzeit wieder entscheiden.

Miriam Boemer (Abschluss 2015)
Nach meinem Abschluss habe ich mir vielleicht unklugerweise keine Verschnaufspause gegönnt und bin für den Msc Economics an der Universität Bayreuth geblieben. P&E hat dafür einen guten Grundstein gelegt: Viele Grundlagen, die im Bachelor noch irrelevant oder abgehoben erschienen, ergeben jetzt doch irgendwie Sinn. P&E war eine gute Zeit, die ich jetzt am Ende immer mehr zu schätzen gelernt habe. Die Gespräche, für die wir bei anderen ausgelacht werden, fehlen mir jetzt. Die Erfahrungen, die ich gemacht habe und die Freund*innen, die ich gefunden habe, werden mich hoffentlich noch eine lange Zeit begleiten. Am Ende von meinem Master hoffe ich im politischen Bereich tätig sein zu können. Und Bayreuth vielleicht doch mal zu verlassen.

Dominik Boll (Abschluss 2020)
Zu P&E gebracht und dort gehalten hat mich die besondere Art, wie hier Fragen gestellt werden. Durch die (angenehme!) Größe Bayreuths, die Flexibilität des Programms und die faszinierenden P&E-Menschen, die man kennen und lieben lernt, bleibt ein großer Raum zur Entwicklung der eigenen Interessen. Insbesondere die familiäre Atmosphäre am Institut für Philosophie und die Möglichkeit, mehrmals selbst als Tutor zu lehren, haben mich nachhaltig geprägt. Nach Bayreuth, einem Auslandsaufenthalt in Helsinki und zwei Praktika (Deutsche Botschaft und Public Sector Consulting) zieht es mich nun für einen Master in Philosophie an die University of St Andrews. Dort möchte ich mein Wissen in der praktischen Philosophie vertiefen. Danach folgt wahrscheinlich eine Promotion. Aber wer weiß…

Boller, Lucas (Abschluss 2019)
Auch wenn mir Bayreuth als Stadt nie so richtig ans Herz gewachsen ist, würde ich ohne Frage erneut P&E wählen. Die Möglichkeit, sich frei zu entfalten, neue Themen zu entdecken, und dabei die Denkweise zweier Disziplinen kennenzulernen, macht den fehlenden Großstadt-Charme mehr als wett. Zudem zieht P&E einen besonderen Schlag Mensch an - in meiner Zeit in Kanada, Helsinki, Berlin und New York habe ich nirgendwo so viele reflektierte Menschen getroffen. Ich habe mich während meines Studiums viel mit (ir)rationalem Handeln beschäftigt und fokussiere mich nun auf genau das mit dem MSc Management der JGU Mainz, und vielleicht einem Psychologie-Master im Anschluss, mit dem Ziel das Ganze auf Unternehmensstrategien und Marketing anzuwenden.

Matthias Brinkmann (Abschluss 2010)
Sechs spannende Bayreuther Semester und eines im Austausch an der University of Delaware haben mir recht schnell klar gemacht, dass ich ein besserer Philosoph als Volkswirt bin. Deshalb habe ich im Herbst 2010 den B.Phil in Philosophie (einem zweijährigen Master vergleichbar) an der University of Oxford an meinen P&E-Bachelor angeschlossen. Dort möchte ich klassische P&E-Themen bearbeiten: Ethik, politische Philosophie, und vielleicht ein bißchen Philosophie der Ökonomie.




Johanna Buchholz (Abschluss 2015)
[...][I]rgendwann einmal sitzen wir alle in Bayreuth zusammen und begreifen gar nicht mehr, wie man es anderswo aushalten konnte." Wie Recht Nietzsche doch hatte – trotz kleinerer Sinnkrisen zwischendurch fiel nach 4 Jahren Bayreuth und einem Auslandssemester in Südafrika der Abschied von P&E, dem Glashaus und Bayreuth mehr als schwer. Und doch bin ich jetzt froh, Neues zu sehen und zu erleben und praktische Erfahrungen zu sammeln. Nach einem Praktikum bei der ZEIT Akademie in Hamburg arbeite ich seit 9 Monaten bei einer kleinen systemischen Organisationsberatung für den öffentlichen Sektor in Berlin. Dem philosophischen Interesse gehe in meiner Freizeit weiter nach. Ab September 2016 werde ich dann meinen Master in Public Policy in Berlin beginnen.

Julian Budde (Abschluss 2019)
Nach vier Jahren P&E, davon eines als Gaststudent in den USA, bin ich mit meiner Studienwahl im Rückblick sehr glücklich. Neben guter Betreuung und spannenden Lehrangeboten hat mir akademisch vor allem die große Flexibilität des Studiums gefallen. Je nach eigener Schwerpunktsetzung ist von einer akademischen Laufbahn in P oder E, bis hin zur Tätigkeit in kleinen und großen Unternehmen, NGOs und Behörden vieles möglich. Abgesehen davon sind die Studierenden im Studiengang super, Bayreuth total gemütlich und Nürnberg und Berlin nicht allzu weit weg. Ich habe mich während meines Auslandsjahres für ökonomische Forschung begeistern können und setze mein Studium mit dem MPhil in Economics in Oxford fort.

Fabian Busch (Abschluss 2019)
P&E in Bayreuth ist vielleicht nicht perfekt, aber dennoch die beste Wahl, die ich treffen konnte! Kein anderer Ort und Studiengang vereint so viele interessante und kluge Menschen, eine sehr gute Lehre und Betreuung sowie eine hervorragende Umgebung, um persönlich zu reifen. Nach 4 Jahren P&E in Bayreuth, unterbrochen durch 2 Auslandssemester in Schottland und ein Praktikum in der Finanzindustrie, befinde ich mich derzeit in einem Gap Year. Aktuell absolviere ich ein Praktikum in der Beratung des öffentlichen Sektors bei KPMG. Danach gehe ich für ein weiteres Praktikum zur Inhouse Beratung der Deutschen Bahn. Was danach kommt? Ziemlich wahrscheinlich ein Master. Was genau? Das wüsste ich auch gerne, aber den P&E-Themen werde ich wohl treu bleiben – auch wenn sich der Fokus möglicherweise auf VWL verschiebt.

Kira Kim Daubertshäuser (Abschluss 2010)
Nach 3,5 Jahren an der Uni Bayreuth und einem Auslandssemester an der Uni Helsinki habe ich im August 2010 meinen Bachelorabschluss in Philosophy and Economics gemacht. Daran schloss sich recht nahtlos ein 1-jähriger MSc in Climate Change and Policy an der Uni Sussex an, den ich im September 2011 abschließen werde. Danach plane ich meinen Berufseinstieg in Deutschland, hoffentlich im Bereich Umwelt und Klima.



Milena Dehn (Abschluss 2019)
Am besten hat mir an P&E gefallen, dass man unterschiedliche Denkansätze und die Herangehensweise verschiedener Disziplinen kennenlernt. Dadurch haben sich für mich oft neue Blickwinkel aufgetan. Im Laufe des Studiums habe ich zudem die Wissenschaftstheorie für mich entdeckt - ein Gebiet, das ich davor nicht wirklich kannte. Inzwischen mache ich daher einen Master in “Philosophy of the Social Sciences” an der LSE in London.

de Jesus Feiteira e Peito, Joel (Abschluss 2016)
Nach sechs Semestern in Bayreuth, einem Auslandssemester in Brasilien und einem Praktikumssemester habe ich im September 2016 meinen BA-Abschluss in P&E erreicht. Während ich meine BA-Arbeit geschrieben habe, war ich als Werkstudent bei KPMG tätig, wo ich im Anschluss auch fest im Bereich Consulting in Düsseldorf eingestiegen bin. Ich bin sehr glücklich, dass ich mich damals für P&E entschieden habe, da ich denke, dass mich das Studium und meine Kommilitonen nachhaltig sehr stark geprägt haben. Das Studium ist die beste Zeit im Leben! Von daher werde ich auch im nächsten Jahr noch einen Master dranhängen. Dort werde ich mich allerdings für ein rein wirtschaftswissenschaftliches Studium entscheiden, denn so sehr ich mich in den ersten Semestern für Philosophie begeistert habe und so spannend ich die Auseinandersetzung mit solch komplexen Themen finde, so sehr ist mir nun auch klar, dass ich eher ein "E" als ein "P" bin. 

Torsten Depping (Abschluss 2018)
P&E, what a ride! Ein Studium, dass einen gefühlt auf Vieles vorbereitet, ich muss nur noch rausfinden, auf was genau. Mein großes Pluswar die Studierendenschaft, die das eigentliche Herzstück des Programms darstellt und mir in schier endlosen Debatten und Diskussionen bei vielerleiThemen neue Perspektiven eröffnet und mir dabei „die Scheuklappen abgenommen hat“. Das Curriculum drum herum war so gesehen dazu das Warm-up bzw. Training. Ich plane noch einen Master zu machen, wobei ich definitiv im Bereich Economics bleibe. Behavioural Economics oder Econometrics sind hierbei heiß im Rennen, jedoch arbeite ich jetzt erstmal ein Jahr, um mir Zeit für die Entscheidung zu verschaffen und mein Wochenende mal wieder für mich zu haben.

Sophia Ding (Abschluss 2013)
Nach dem Bachelor habe ich ein Masterstudium in International Economics am Graduate Institute of International and Development Studies (IHEID) in Genf aufgenommen, das im Rahmen des Haniel-Stipendienprogramms der Studienstiftung des deutschen Volkes gefördert wird. Neben dem Studium bin ich als External Consultant für die OECD (Directorate for Science, Technology and Innovation) im Projekt "Innovation and Inclusive Growth" tätig. In diesem Bereich werde ich voraussichtlich auch eine Promotion anstreben.

Simon Döbele (Abschluss 2020)
P&E legt höchsten Wert auf Präzision im Denken, Schreiben und Reden - unabdingbare Fähigkeiten, um einige der komplexen Fragen unserer Zeit angehen zu können. Das öffnete mir die Tür zu universitären Stationen in Harvard, MIT und Berkeley. P&E gibt Freiräume, das Studium nach eigenen Interessen zu gestalten. Dadurch erkannte ich, dass ich Ideen gerne sowohl mental als auch physisch zusammenbaue. So geht es für mich nach der Philosophie der Künstlichen Intelligenz (KI) nun mit der KI der Sprach- und Neurotechnologie weiter. Die erlangten kommunikativen Fähigkeiten werden sicher nützlich sein - die intensive Betreuung der Dozenten und inspirierende Gespräche mit Kommilitonen aber unvergesslich. Danke, an alle Dozenten und Kommilitonen für diese Bereicherung.

Tim Dorlach (Abschluss 2011)
Meinen P&E-Bachelor schloss ich 2011 ab. Danach zog ich nach Istanbul. Hier machte ich zuerst einen Master in Moderner Türkischer Geschichte (ein interdisziplinär regionalwissenschaftliches Programm) und promoviere nun seit 2013 im Fach Politikwissenschaft. Mein Forschungsschwerpunkt ist die vergleichende Politische Ökonomie.



Fabiola Dorn (Abschluss 2018)
Ich habe mir im Bachelor grundsätzlich auch Selbstreflexion gewünscht, was mir P&E im vollsten Maße geboten hat. Durch großartige und bemühte Dozenten und Freiheit in der Seminarwahl konnte ich aus Fehlern lernen und mich auch persönlich sehr stark weiterentwickeln. Damit legt für mich P&E den bestmöglichen Grundstein in Breite und Tiefe der Lehrinhalte, um sich danach - um einige Gedanken reflektierter - mit den bevorzugten Bereichen tiefer auseinanderzusetzen. Bei mir ist das  zunächst die praktische Umsetzung meiner BA über Digitalisierung und Lernsysteme in Organisationen mit dem korrespondieren Unternehmen. Im Herbst 2018 beginne ich den MSc Experimental Psychology (Conversion) an der University of Bristol, um danach im Feld der Organisationspsychologie beide Studiengänge transdisziplinär vernetzen zu können.

Timo Dziggel (Abschluss 2018)
Von P&E versprach ich mir, eine in meinen jugendlichen Augen grundlegende aber brotlose Disziplin mit einer wirkmächtigen verbinden zu können – und das zum allseitigen Gewinn. Ich wurde nicht enttäuscht. Rückblickend schätze ich insbesondere das reichhaltige Seminarangebot, die hervorragende analytische Ausbildung, die unzähligen über den Lehrplan hinausgehenden Denkanstöße sowie die Freiheit, umfangreichen Themen die gebührende Zeit widmen zu können. Für mich wird es an der Uni Bremen mit dem Master Komplexes Entscheiden weitergehen. Dieser setzt sich mit Entscheidungsprozessen und Problemlösungskonzepten im öffentlichen Sektor auseinander und vereint dabei die Disziplinen der Ökonomik, Philosophie, Politik- und Rechtswissenschaft.

Kathrin Ehmann (Abschluss 2016)
Aus Bayreuth habe ich vor allem eine breite Basis analytisch-philosophischer Techniken mitgenommen, über Wissenschaft und Gesellschaft nachzudenken, ein Basisverständnis für Wirtschaftswissenschaft und, dank der Hausarbeiten, die Fähigkeit, mir Themen völlig selbstständig zu erarbeiten und einzugrenzen. Sehr positiv waren die freie Studienverlaufsgestaltung und Seminarwahl. Weil mich sozialwissenschaftliche Forschung fasziniert, studiere ich seit Herbst 2016 im Forschungsmaster Sociology and Demography an der UPF Barcelona, der zusammen mit dem M.Sc. Population Studies in Groningen (RUG) zum Double Degree in Social Demography führt. Formal ist P&E dafür keine ideale Grundlage, macht’s aber möglich, daher möchte ich diesen Bachelor nicht missen.

Lovis Engel (Abschluss 2020)
P&E hat mir gezeigt, dass ein interdisziplinärer Ansatz eine ideale Herangehensweise an die großen Fragen des 21. Jahrhundert ist. Anders als die vorgegebenen Strukturen eines reinen Wirtschaftsstudiums, haben die vielen Wahlmöglichkeiten und der gegebene Gestaltungsspielraum bei P&E mir deutlich gemacht, wo meine Interessen und Stärken liegen. Ich konnte schon im Bachelor viel mitentscheiden und bin selbstbestimmter geworden. Der Bezug zu globalen Themen und die Möglichkeit, mit anderen motivierten Kommilitonen rege zu diskutieren waren für mich besonders prägend. Zunächst in einem freiwilligen Praktikum bei der BMW Foundation, dann in einem Master, möchte Ich noch mehr über kulturübergreifende Kommunikation lernen.

Maike Erb (Abschluss 2018)
Nach dreieinhalb Jahren Bachelorstudium inmitten (zu Anfangs einschüchternd) intelligenter und engagierter KommilitonInnen war es auch für mich an der Zeit, Bayreuth den Rücken zu kehren. Unterbrochen wurde diese Zeit durch Praktika im Finanzwesen und im Politikbetrieb, in denen ich immer wieder auf P&E-Alumni traf und damit in meiner Entscheidung, P&E zu studieren, bestärkt wurde. Besonders zahlreichen Seminaren mit politikwissenschaftlichem Bezug ist es zu verdanken, dass mir im Bachelorstudium ein weiteres "P" für Politics dann doch nicht zu sehr fehlte. So fühle ich mich nun erstaunlich gut gewappnet für meinen International Relations-Master an der Durham University in Großbritannien, wo ich mich wirtschaftspolitischen Fragestellungen widmen werde.

Anna Erbacher (Abschluss 2018)
P&E steht für mich für spannende Menschen, Freiheit, tolle Professoren und die Entdeckung meiner Leidenschaft für analytische Philosophie. P&E lässt einen so viel entdecken, nachdenken und in Betracht ziehen, dass einem die Zeit (auch nach dem Studium) viel zu knapp erscheint für alles, was man machen möchte! Nach 4 Jahren Bayreuth (inklusive 1 Semester in Vancouver und 1 Praktikum in einem Start-Up) habe ich ein gap year eingelegt, in dem ich Konzernluft geschnuppert habe, gereist bin und das Farmleben für mich entdeckt habe. Nun wage ich im Herbst einen Schwerpunktwechsel hinein in den Umweltbereich mit dem Master „Carbon Management“ an der University of Edinburgh. Doch wer weiß, vielleicht ruft danach doch noch ein Philosophie-Master…

Maximilian Erdmann (Abschluss 2020)
P&E in Bayreuth ist für mich so besonders, da zum eigenen Denken herausgefordert wird und man smarte und zugleich außergewöhnliche Menschen seine Kommilitonen und Dozenten nennen darf. Der Studiengang bietet die Möglichkeit, sich in verschiedene Richtungen zu spezialisieren. In meinem Fall war das die Wirtschafts- und Unternehmensethik. So hat es gut gepasst, dass ich meine Bachelorarbeit bei Volkswagen über die Förderung von Nachhaltigkeit und unternehmerischer Verantwortung durch den Lean-Gedanken schreiben konnte. In der Verzahnung von Ethik und Wirtschaft sehe ich mich später auch beruflich. Bis es aber soweit ist, studiere ich in Kiel Praktische Philosophie der Wirtschaft und Umwelt.

David Feldmann (Abschluss 2016)
Nach 4 Jahren P&E, wovon ich ein halbes Jahr an der Universität Helsinki verbracht habe, startete ich im WS 2016 meinen MA BWL an der FAU Erlangen-Nürnberg mit dem Programm „Finance, Auditing, Controlling and Taxation“. Auch wenn ich im Bachelor nicht wirklich viele BWL-Kurse belegt habe, fielen mir der Einstieg und das Hineindenken in ein anderes Themengebiet nicht schwer. Das liegt nicht zuletzt an der Methodenkompetenz, dem kritischen Denken und dem Interesse an Neuem, was jeweils durch P&E vermittelt und befeuert wurde.
Mein Schwerpunkt im MA wird auf Finance und Risikomanagement liegen. Auch beruflich kann ich mir eine Entwicklung in diese Richtung durchaus gut vorstellen.

Bianca Fliß (Abschluss 2011)
Schon vor Fertigstellung meiner Bachelorarbeit bin ich im Dezember 2010 nach Ägypten gegangen um dort für SEKEM als Sustainability Project Manager zu arbeiten. SEKEM ist die größte Initiative für nachhaltige Entwicklung im mittleren Osten. Zu SEKEM gehören acht erfolgreich arbeitende Betrieben, die einen Teil ihrer Profite für soziale Projekte unter dem Schirm der SEKEM Development Foundation ausgeben. So gehören zu SEKEM mehrere Schulen, ein Berufsausbildungszentrum, eine Poliklinik und eine Akademie, in welcher Forschung für die SEKEM Firmen betrieben wird. Mai habe ich außerdem die Koordination der International Affairs der Heliopolis University übernommen sowie die Koordination des RCE Cairo.

Julia Forke (Abschluss 2018)
Ich entschied mich vor vier Jahren für P&E, weil Philosophie schon seit der Schulzeit zu einer meiner großen Leidenschaften gehörte und ich mir alle Möglichkeiten für mein zukünftiges Berufsleben offenhalten wollte. P&E bot mir aber viel mehr: Neben des Erlernens der so oft gepriesenen analytischen Grundsätzlichkeit, konnte ich mich durch die einzigartige Studierendenschaft immens weiterentwickeln – fachlich und insbesondere persönlich. Auch wenn ich entdeckte, dass Wirtschaft nicht zu meinen Interessen gehört, so fand ich dieses in der Technikphilosophie und Ethik der künstlichen Intelligenz. Heute mache ich einen MSc in Cognitive Science an der Universität Wien und versuche in diesem Bereich das P&E-typische Gutmenschentum auszuleben.

Philip Fox (Abschluss 2016)
P&E war eine goldrichtige Entscheidung. Engagierte Studierende (deren kritische Fragen härter sind als die meisten Klausuren) und die individuelle Förderung insbesondere am Institut für Philosophie machen P&E einzigartig. Deprimierend war nie das Studium, sondern traditionell nur die Bayreuther Innenstadt am Wochenende.
Im Anschluss an P&E, inklusive Auslandsjahr in Oxford, Praktikum in der Stahlindustrie und beruflichem Zwischenstopp bei Kiron Open Higher Education, geht es im Winter für den Philosophie-Master an die Humboldt-Universität in Berlin. Dort werde ich mich weiter mit den theoretischen Grundlagen der praktischen Philosophie auseinandersetzen. 

Hannah Friedrich (Abschluss 2017)
Für P&E nach Bayreuth zu kommen war eine sehr gute Entscheidung, die vier Jahre waren horizonterweiternd, lehrreich und viel zu schnell vorbei. Besonders geschätzt habe ich das breite Lehrangebot, die gute Organisation, die aufgeschlossene und engagierte Grundstimmung in der P&E – Welt und die Möglichkeit, viele Lehrveranstaltungen in englischer Sprache zu besuchen. Jetzt lasse ich mir in Kiel den kalten Osteewind um die Nase wehen und studiere an der Christian-Albrechts-Universität den noch ganz jungen Masterstudiengang „Praktische Philosophie der Wirtschaft und Umwelt“. Das ist eine sehr spannende Möglichkeit, die doch sehr prägende P&E – Perspektive zu erweitern und vielleicht doch mal Hegel zu lesen.

Charlotte Friedrichs (Abschluss 2010)
Insgesamt habe ich sieben wunderbare Semester in Bayreuth verbracht, wobei ich zwischendurch ein Jahr als Gaststudentin an der Harvard University in den USA war. Besonders gut gefallen haben mir an P&E - neben den Inhalten - der enge Kontakt mit den Lehrenden, die Flexibilität bei der Schwerpunktsetzung und natürlich die fantastischen Kommilitonen. Im Laufe des Studiums habe ich dann auch die VWL für mich entdeckt und als Nächstes geht es für mich nach England, wo ich in Oxford den zweijährigen MPhil Economics beginne.


Rafael Fuchs (Abschluss 2020)
Die hohe Motivation der Studierenden, das breite Interesse an Grundsatzfragen (soziale Gerechtigkeit, innovative Formen des Wirtschaftens u.v.m.), aber auch das Bestreben, die gewonnenen Erkenntnisse in die Praxis umzusetzen: Das ist für mich der Markenkern von P&E. Wenn mich eine Frage umgetrieben hat, waren meine P&E-Freunde immer für eine angeregte Diskussion zu haben. Auch von den Dozierenden werden die Studierenden ermutigt und nach Kräften darin unterstützt, ihre Interessen und Fähigkeiten weiterzuentwickeln, auch jenseits der Lehrveranstaltungen. Seit dem Wintersemester 2020 studiere ich im Master Logic and Philosophy of Science an der LMU in München, und hoffe, danach in einer Promotion noch tiefer in die Grundlagenforschung einzusteigen.

Julius Gödde (Abschluss 2017)
P&E ist für mich gelebte Neugier. Einmal ist da die Freiheit in Hausarbeiten nicht nur Literatur zusammenzufassen, sondern wirklich zu grübeln und eigene Gedanken wachsen zu lassen. Praktischerweise lernt man vorher auch, diese Gedanken klar zu formulieren. Dazu kommt die Möglichkeit, viel auszuprobieren: In diversen Seminaren, dank der großen Gestaltungsmöglichkeiten aber auch als TutorIn. Schließlich sind da die tollen Menschen, mit denen man jede(!) vermeintlich banale Frage heiß diskutieren kann. Nach dem Bachelor bin ich erst einmal ein Jahr bei einem Mannheimer „Forschungs-Startup“ gelandet und konnte so in Äthiopien an einem RCT mitwirken. Jetzt gehe ich nach Paris und versuche im Master mehr über angewandte Ökonometrie zu erfahren.

Elena Göttert (Abschluss 2019)
P&E zu studieren hieß für mich zu lernen, wie man die Welt zu einem besseren Ort machen kann. Ich war auf der Suche nach Antworten auf die Frage, wie unsere Gesellschaft gerechter, ökologischer und offener werden kann. Das Studium hat mir eine spannende Zeit voller neuer Fragen, langen Diskussionen, inspirierenden Veranstaltungen und wunderbaren Menschen gegeben. Das Besondere an P&E war für mich die Interdisziplinarität und die Möglichkeit, in Seminaren philosophische Konzepte mit wirtschaftlichen Fragestellungen verbinden zu können. Als wertvoll habe ich auch die Seminare aus dem Bereich Politische Philosophie empfunden. All diese Erfahrungen und Begegnungen haben mich sehr geprägt und bewegt, und auch wenn ich mich nach P&E dazu entschieden habe, Medizin zu studieren, wird die Art, wie ein P&Eler zu denken, mich immer begleiten.

Moritz Gräfrath (Abschluss 2016)
Nach Abschluss des P&E-Bachelors im Sommer 2016 entschied ich mich für ein Gap Year, um zum einen Auslandserfahrung zu sammeln und zum anderen genug Zeit für Bewerbungsvorbereitungen zu haben. Für drei Monate arbeitete ich im Ausland als Englischlehrer und unterstützte außerdem verschiedene Hilfsprojekte vor Ort. Nach einem weiteren Praktikum in Deutschland (im Bereich Constructive Journalism) werde ich nun im Herbst 2017 mein Studium im Political Science PhD Programm der University of Notre Dame (USA) fortsetzen. Was mich besonders an P&E begeistert hat waren neben der grundlegend interdisziplinären Ausrichtung die zahlreichen Möglichkeiten, bereits während des Bachelors Lehrerfahrung zu sammeln.

Marc Philip Greitens (Abschluss 2011)
Mein P&E-Studium in Bayreuth schloss ich 2011 ab. Praktika, Auslandssemester und Bachelorarbeit hatten mich zuvor u. a. nach Frankreich und Kenia geführt. Nebenbei absolvierte ich eine Ausbildung zum Reserveoffizier im Truppendienst. Nach dem Bachelor erfolgte ein erneuter Zwischenstopp bei der Bundeswehr. Anschließend habe ich ein Jura-Zweitstudium an der Bucerius Law School aufgenommen. Während des Grundstudiums in Hamburg war ich dann zunächst als Headhunter bei einer kleinen Personalberatung tätig. Mittlerweile arbeite ich als wissenschaftlicher Mitarbeiter in einer Großkanzlei. Nach einem Auslandstrimester an der Sciences Po Paris geht es nun in Hamburg mit Schwerpunktstudium und Examensvorbereitung weiter.

Anna Gumpert (Abschluss 2007)
Nach meinem P&E-Abschluss habe ich einen Master in VWL an der LMU München gemacht und dort 2014 promoviert. 2012/13 habe ich ein akademisches Jahr in Harvard und 2015/16 ein halbes Jahr in Yale verbracht. Heute bin ich akademische Rätin (a.Z.) an der LMU und strebe eine wissenschaftliche Karriere an. In meiner Forschung beschäftige ich mich mit strategischen Entscheidungen von Unternehmen, z.B. Internationalisierungsstrategien oder Organisationsentscheidungen. P&E ist für mich nach wie vor eine wertvolle Grundlage, sowohl wegen der Inhalte im engeren Sinn als auch besonders der spannenden Menschen wegen, die ich während des Studiums kennengelernt habe.

Steffen Haag (Abschluss 2015)
Ich denke gerne an die Zeit in Bayreuth zurück. Die gewonnen Freunde - und durchaus das Gelernte möchte ich nicht missen. Allerdings habe ich das Gefühl, dass durch das Studium die Fragen, die mich zu Beginn des Studiums interessierten, in den Hintergrund traten, ja ich verlernt hatte sie zu fragen. Und so habe ich sowohl der Mainstream Ökonomik und der Philosophie den Rücken gekehrt und mich der politischen Ökonomie zugewandt. Jetzt studiere ich den Master Global Political Economy in Kassel und hoffe hier herauszufinden wie unser Wirtschaftssystem funktioniert.


Fabian Hafner (Abschluss 2016)
Meinen Bachelor in Philosophie und VWL an der HU Berlin abzubrechen und einen Neustart mit P&E in der Provinz zu wagen, war die wohl beste Entscheidung meiner 2010er Jahre. Es folgten vier Jahre inspirierender Dozenten, kluger Studiengangsplanung, faszinierender Studieninhalte und fantastischer Freunde. Mit zwei Zwischenstopps in den USA (Harvard und UC Berkeley) absolvierte ich einen Bachelor, der mich intellektuell begeisterte und forderte (manchmal: überforderte) und mir das Gefühl gab, die Welt ein wenig besser begreifen zu können. 2017 schloss ich einen Master in Public Policy an der Sciences Po (Paris) und der Hertie School of Governance (Berlin) an. Die Spezialisierung auf Umwelt und Energie war schließlich der Schlüssel für eine interessante Stelle im Politikbereich bei Tesla.

Tillmann Heidelk (Abschluss 2010)
Am Ende waren es 6 Semester Bayreuth, eins in Spanien, eins in den USA und ein Praktikum beim Auswärtigen Amt. Anschließend habe ich einen MSc in Economics in Kopenhagen gemacht. Nach der Uni habe ich erst für die Weltbank in Washington DC gearbeitet und die NGO Young European Leadership mitgegründet. Anschließend habe ich am European Center for Advanced Research in Economics and Statistics in Brüssel einen PhD in Economics gemacht und arbeite jetzt bei der Europäischen Kommission. Die Studienbedingungen in Bayreuth waren super! Rückblickend bin ich sehr froh, dass ich P&E studiert habe, auch wenn ich während meiner Zeit in Bayreuth nicht immer wusste was ich mit P&E mal anfangen kann.

Florian Heinricht (Abschluss 2016)
Das P&E-Studium hat mir nicht nur die Freiheit gegeben, mich ab und an in philosophischen Argumentationen zu verlieren, sondern auch die digitale Ehrenamtsplattform „aufeintreffenmit.de“ zusammen mit Freunden zu gründen. Durch die Gründung konnte ich das Feld des Sozialunternehmertums für mich entdecken. Diesem Interesse bin ich nach meinem P&E-Bachelor gefolgt und habe Praktika in einer Skalierungs-Beratung für Sozialunternehmer, in einer neugegründeten Bildungsinitiative und in der Innovationsabteilung eines Industriekonzerns gemacht. Im September 2017 habe ich den Master in Management an der Universität Mannheim begonnen, durch welchen ich die Schnittstellen von sozialem Sektor und Privatwirtschaft weiter erforschen möchte.

Raphaela Hennigs (Abschluss 2015)
Drei Jahre P&E in Bayreuth, unterbrochen von Auslandssemester- und Praktikum in São Paulo, liegen hinter mir. Abwechslungsreiche Themen und vor allem nette Menschen bei P&E haben die Langeweile der Stadt kompensiert und die Zeit kurzweilig und schön werden lassen. Der Aufbau des Studiums sowie die guten Beziehungen zwischen Lehrenden und Studenten sind zwei Vorteile von P&E. Allerdings habe ich gemerkt, dass die Philosophie zwar interessant ist, ich aber nicht für das Philosophieren gemacht bin. So werde ich im kommenden Herbst zum weiteren Economics-Studium an die LSE nach London gehen. Die Zwischenzeit verbringe ich mit Praktika in Bank und Beratung.

Johannes Hemker (Abschluss 2010)
Nach glücklichen Studienjahren in Bayreuth und Auslandssemestern in Paris und New York habe ich meinen P&E-Bachelor im Sommer 2010 abgeschlossen. Kurz darauf bin ich wieder zurück nach New York gezogen um im Ph.D.-Programm der Columbia University Politikwissenschaft zu studieren. Dort forsche ich nun zur politischen Ökonomie öffentlicher Finanzen und sozialpolitischer Maßnahmen in Deutschland, Frankreich und den USA.




Anika Herbst (Abschluss 2009)
Direkt nach meinem Bachelor-Abschluss im Herbst 2009 habe ich eine Schauspielausbildung an der Otto-Falckenberg-Schule in München begonnen. Schon während des P&E-Studiums hatte ich am Theater und in Kulturbetrieben gearbeitet: mal künstlerisch, mal administrativ. Nun möchte ich erst einmal ein paar Jahre spielen, singen, tanzen - sowas kommt selbst in Studiengängen wie P&E zu kurz! Danach möchte ich am liebsten dafür sorgen, dass spielen, singen, tanzen innerhalb der zahllosen geschäftigen Leben, die in Krawatten oder dicke Lehrbücher gebunden sind, nicht mehr zu kurz kommt.


Christoph Hess (Abschluss 2018)
Für P&E habe ich mich damals aus einem Bauchgefühl heraus entschieden – und damit ziemlich viel richtig gemacht. Nicht nur fachlich: Das ewige Ringen mit Problemen ohne klare Lösungen formt Menschen, mit denen man auch nach der heißesten Kontroverse noch einen Kaffee trinken kann. Die Winter in Bayreuth sind hart, aber durch die sonnig gelaunten Dozenten bin ich irgendwie sogar darüber hinweggekommen. In meinen dreieinhalb Jahren P&E, davon eines in China, entdeckte ich mein Interesse an Wirtschaftsgeschichte als geschichtlicher Basis von Ökonomie und Teilen der Philosophie. Anschließend an P&E werde ich mich daher im Master-Programm Middle Eastern and East Asian Studies an der Universität Cambridge mit der Wirtschaftsgeschichte Ostasiens befassen.

Daniel F. Heuermann (Abschluss 2004)
Nach drei bereichernden Jahren in Bayreuth habe ich im Anschluss an den P&E-Bachelor mein Studium in Cambridge im Fach Development Economics fortgesetzt. Nach einem Praktikum im Bundesministerium für Arbeit und Soziales habe ich an der Universität Trier in VWL promoviert und danach für einige Zeit in einer Politikberatungsfirma in Berlin gearbeitet. Danach zog es mich zurück in die akademische Welt, in der ich mich nun an der Universität Regensburg in VWL habilitiere.

Susan Hoefner (Abschluss 2015)
Mit P&E bin ich um die halbe Welt gereist: Ein Auslandsemester in Südkorea, ein Praktikum bei der GIZ auf den Philippinen und nun der Master in den Niederlanden. Während meines Studiums in P&E stieß ich dabei immer wieder auf moralische Fragen, die doch jede Disziplin zu durchziehen schienen. Seit September diesen Jahres studiere ich daher nun ‚Applied Ethics‘ an der Universität Utrecht und widme mich normativen Herausforderungen in Politik und Gesellschaft. An P&E wusste ich stets Interdisziplinarität als auch die Vielfältigkeit des Programms zu schätzen, was mir durchweg die Möglichkeit bot, mich sowohl persönlich zu entfalten als auch akademisch meinen Horizont zu erweitern.

Thabo Huntgeburth (Abschluss 2019)
Es ist nicht untertrieben zu behaupten, dass P&E mich für mein Leben geprägt hat. Denn: das Programm in Bayreuth bildet den idealen Rahmen, um gängige Ansichten über Politik und Wirtschaft zu hinterfragen; seine eigenen Vorstellungen von Gut und Gerecht zu reflektieren; und einen klaren analytischen Blick zu entwickeln. Neben der analytischen Ausrichtung der Philosophie, beeindruckte mich die Verzahnung am meisten. Hier konnten wir über Ökonomie reflektieren, wie es in einem normalen VWL Studium nicht möglich wäre. Meine Sorge „Nichts Halbes und nichts Ganzes“ zu studieren, hat sich deshalb nicht bestätigt. Bei meinem aktuellen Praktikum in der FES Tunis ist es also dank P&E, dass ich gerade heute eine Analyse und Bewertung über die tunesische Wirtschaft schreiben konnte.

Lars Irmler (Abschluss 2018)
Nach meinem Abschluss habe ich angefangen, als Praktikant bei der Bertelsmann Stiftung zu arbeiten, wo ich mich mit der Zukunft der Arbeit beschäftige. Konkret geht es zum Beispiel darum, die Arbeitsmarktintegration von benachteiligten Gruppen zu verbessern. Das ökonomisch-quantitative Verständnis und das Training in kritisch-analytischem Denken, das ich in P&E erfahren habe, sind hier sehr nützlich. An P&E habe ich außerdem das Umfeld kritischer und weltoffener Menschen sehr geschätzt. Obwohl ursprünglich meine Leidenschaft den philosophischen Klassikern galt (Montaigne!), hat das Studium mit der Zeit zunehmend meine ökonomische Wissbegierde befeuert und so werde ich nach meinem Gap Year wahrscheinlich einen Master in Economics anfangen.

Valentin Jahn (Abschluss 2017)
P&E kann ich jedem nur ans Herz legen, der sich nicht gerne mit simplen Erklärungen zufrieden geben möchte. Das konsequente Hinterfragen zusammen mit der großen Freiheit was Spezialisierungen betrifft, ermöglicht es während der Zeit in Bayreuth wirklich sehr interessante Einblicke gewinnen - vorausgesetzt man kommt mit dem Standort klar. Nach dem Studium habe ich einen Master in "Climate Change, Management and Finance" am Imperial College London studiert und arbeite jetzt als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Grantham Research Institute for Climate Change and the Environment an der London School of Economics.

Lina Jeannot (Abschluss 2019)
Nach vier Jahren P&E verlasse ich Bayreuth mit einem lachenden und einem weinenden Auge – weinend, weil die Menschen so einzigartig sind, und lachend, weil es noch so viel zu erleben gibt! Für mich persönlich hat sich im Studium zwar herausgestellt, dass ich weder P noch E bin – aber dennoch total richtig bei P&E, da ich durch spannende Seminare und letztlich eine BA über modellbasierte Vorhersagen von Bürgerkriegen herausfinden konnte, wofür ich mich wirklich interessiere. Und weil ich weder meine Vorliebe für quantitative Analyse noch meine Leidenschaft für politische Themen aufgeben wollte, mache ich nun einfach beides: in meinem im Herbst 2019 begonnenen MA in Politics, Big Data and Quantitative Methods an der University of Warwick!

Radan Aleksandar Jevtic (Abschluss 2018)
Nach drei Jahren P&E Studium, von welchen ich das letzte als Gaststudent in Harvard verbrachte, könnte ich nicht zufriedener mit meiner Studienwahl nach dem Abitur sein. P&E schafft eine hervorragende theoretische Grundlage für weiteres Studieren und Forschen in den Sozialwissenschaften, und der Sprung aus Bayreuth in die weite Welt klappt zudem sehr gut. So reiste ich während meines Studiums mit der Bayreuther Model UN Delegation zur World MUN nach Montreal, und nach meinem Bachelor beginne ich einen Master in Oxford, in dem ich weiterhin VWL interdisziplinär studieren werde, dieses Mal gepaart mit Geschichte. Insgesamt hatte ich eine wunderbare Studienzeit mit engagierten und diskussionsfreudigen Kommilitonen in Bayreuth, auf die ich mit Nostalgie zurückblicken werde!

Simon Andreas Joha (Abschluss 2009)
Nach meinem P&E-Abschluss 2009 habe ich ein Masterstudium an der London School of Economics im Fach Management and Economics aufgenommen. Die Inhalte sind nicht unbedingt sehr stark verbunden mit den P&E- Inhalten, allerdings hatte ich bereits während meines BA-Studiums verstärkt Veranstaltungen im Ökonomiebereich besucht. Die dort erworbenen Kenntnisse konnte ich nun vertiefen und um den Bereich der Industrie- und Organisationsökonomik erweitern. Im Vergleich mit meinen Kommilitonen hat mir die spieltheoretische Ausrichtung des P&E-Curriculums geholfen. Im Londoner Büro von Merrill Lynch werde ich ab Juli 2010 als Investment Banking Analyst für Unternehmensfinanzierungen (IPOs, M&As, etc.) im Energiesektor arbeiten.

Menusch Khadjavi (Abschluss 2009)
Nach meinem BA-Abschluß im März 2009 absolvierte ich ein Praktikum in der Wirtschaftsabteilung der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei den Vereinten Nationen in New York City. 2009/2010 studierte ich Transportwirtschaft, Regional- und Städtewirtschaft, Umweltökonomie in einem MA-programm an der Freien Universität Amsterdam. Darüber hinaus engagierte ich mich ehrenamtlich im StipendiatInnenrat und der Auswahlkommission des Studienwerkes der Heinrich-Böll-Stiftung. Von Oktober 2010 bis April 2014 war ich wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachbereich VWL der Universität Hamburg (Promotion im Dezember 2013). Seit Mai 2014 bin ich Juniorprofessor für Wirtschaftsethik an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel.

Christian Kind (Abschluss 2007)
Nach meinem Bachelor-Abschluss im Mai 2007 zog es mich ich für einen einjährigen Master in Ecological Economics an die University of Edinburgh. Dort haben wir uns einer großen Bandbreite von Themen gewidmet, von den Gesetzen der Thermodynamik und ihrer Bedeutung für das neoklassische Wachstumsprimat bis zu Methoden zur monetären Bewertung von Ökosystemdienstleistungen. Von Edinburgh ging es dann weiter nach Berlin, wo ich seit Januar 2009 als Projektmanager bei Adelphi in der wissenschaftlichen Politikberatung arbeite. Fokus meiner Arbeit ist nationale und internationale Umweltpolitik meist mit Bezug zu Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel. Hierzu beraten wir Ministerien, die EU, internationale Organisationen und Unternehmen.

Konstantin Klammert (Abschluss 2018)

Und was macht man danach? Auf diese Lieblingsfrage aller P&E-Studenten ist es auch nach vier Jahren für mich persönlich noch schwer, eine Antwort zu finden. Das liegt allerdings nicht an fehlenden Jobperspektiven, sondern an der Breite des Studiengangs. Die Mischung aus Wirtschaft, Philosophie, der Verzahnung der beiden, aber vor allem der so übermittelten analytischen Fähigkeiten bereiten einen auf alle möglichen Tätigkeiten vor. Nebenbei bietet P&E sowohl während des Studiums als auch danach ein wunderbares Netzwerk und auch Bayreuth hat mich als Studentenstadt auf jeden Fall positiv überrascht. Für mich geht es nach sieben Semestern inklusive Auslandssemester weiter mit einem Master in EU Politics an der London School of Economics.

Tim Kleinsorge (Abschluss 2016)
Die Stärke von P & E ist die Vielfältigkeit der Studierenden. Nach fast 4 Jahren habe ich eine ganze Bandbreite an Persönlichkeiten kennengelernt. Die zahlreichen Diskussion und verschiedenen Weltansichten haben definitiv zu einer persönlichen Weiterentwicklung beigetragen. Ich möchte die Zeit nicht missen! Nach der Zeit in Bayreuth werde ich einen Master in Economics & Institutions an der Universität Marburg machen, um mein Interesse in Institutionen und Volkswirtschaft noch stärker gerecht zu werden.

Tobias Klug (Abschluss 2018)
P&E war für mich wie eine große Familie, in der man sich weiterhilft, sich bereichert und mit der man unfassbar viel Spaß haben kann. Der Studiengang lockt Menschen mit hands-on-mentality an, die mehr wollen als nur auswendig lernen, und die sich in den verschiedensten Bereichen engagieren. Inhaltlich hat mich vor allem die Vielfältigkeit sowie die Komplexität der Themen weitergebracht. In meinem Praktikum (in einer nachhaltigen Bank sowie einem Werkstudentenjob in einem Fintech) habe ich dann gemerkt, wie hilfreich der analytische Ansatz beim Lösen jeglicher Probleme ist und wie schnell ich mich inzwischen in komplizierte Materie einarbeiten kann. Nach drei Monaten Pause geht es für mich jetzt ins Praktikum im Business Development in einem Startup in Berlin. Im darauffolgenden Jahr kommt dann voraussichtlich der Master.

Niklas Knoche (Abschluss 2020)
Dreieinhalb Jahre Bayreuth gingen für mich im April 2020 zu Ende. Aus meiner Zeit als P&Eler behalte Ich besonders die vielen reflektierten und über den Tellerrand schauenden Menschen, Fragen und Antworten der Wirtschaftsethik und das charmante Studenten-Städtchen-Leben in Erinnerung. Ich hätte mir während des Studiums einen stärkeren roten Faden und aufeinander aufbauende Kurse gewünscht. So wirkte das Kursangebot auf mich ab dem dritten Semester noch etwas willkürlich. Mit dem Abschluss des Bachelors habe Ich festgestellt, dass das Universitätsleben nicht das Richtige für mich ist und meine Talente woanders liegen. Im September 2020 habe Ich deshalb eine dreijährige Ausbildung zum Filmschauspieler & Sprecher an der IAF in Köln begonnen.

Johannes König (Abschluss 2020)
Nach meinem Abschluss habe ich ein Gap Year gemacht und Praxiserfahrung bei der Deutschen Außenwirtschaftsförderung in New York, dem BMWi und der Munich RE gesammelt. Die nächste Station für mich ist der MSc Management & Strategy an der LSE. Auf meine Zeit in Bayreuth und bei P&E blicke ich sehr positiv zurück. P&E zeichnet sich für mich vor allem durch viel Entscheidungsfreiheit, Interdisziplinarität und ein aktives Studienumfeld aus. Ich habe mich damals für P&E entschieden, weil mir ein VWL-Studium mit spannendem Twist genau richtig erschien. Obwohl ich die Inhalte des Philosophie-Teils in der Praxis noch nie anwenden konnte, bringen mir die philosophisch vermittelte Methodenkompetenz und analytischen Fähigkeiten heute umso mehr.

Julius Koll (Abschluss 2015)
P&E steht für mich für freie Entfaltung. Dazu tragen zum einen diverse inspirierende Persönlichkeiten bei, mit denen ich in diesem Studiengang den Tag verbracht habe. Zum anderen ist es der flexible Studienplan, der mich die quantitative VWL als mein Feld hat entdecken lassen. Zu dem halben Mathestudium nebenbei hätte ich wohl in wenigen anderen Studiengängen die Freiheit und den Mut gehabt. Nach Bayreuth beginne ich nun den MPhil in Economics in Oxford - in späteren Jahren setze ich vermutlich eine Promotion drauf, weiße Flecken auf der Karte der theoretischen Ökonometrie sind schließlich sattsam vorhanden.



Tim Kopischke (Abschluss 2016)
Nach dreieinhalb Jahren in Bayreuth habe ich einen Masterplatz in Economics an der University of St. Andrews angenommen. Ein Jahr Mathematikstudium neben P&E in Bayreuth und Düsseldorf und ein Praktikum am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung in Berlin beförderten mein Interesse an theoretischer Ökonomie und gaben schließlich den Impuls für einen Economics-Master. Dabei hat mir insbesondere die freie Ausgestaltung des P&E-Studiums geholfen, meine Studieninteressen ausgiebig zu erkunden.

Jonas Kowalski (Abschluss 2016)
Nach fünf Semestern in Bayreuth, einem Auslandssemester in Südafrika und einem Semester Praktikum bei einer großen Softwarefirma fühle ich mich für meinen weiteren Werdegang gut gerüstet. Ich habe gerade mein Masterstudium in Global Business and Sustainability an der Rotterdam School of Management begonnen und bin gespannt, was dann noch folgt. An P&E haben mir die engagierten Professoren, die breite Wahlmöglichkeit in Seminaren und Vorlesungen und die damit verbundene freie Schwerpunktwahl sehr gut gefallen. Wenn ich etwas an P&E ändern könnte, dann wäre dies das Vergabesystem der Seminare. Viele interessante Seminare, besonders aus den Bereichen Unternehmensethik und CSR, blieben mir durch das häufig angewendete Losverfahren verwehrt.

Oliver Laier (Abschluss 2017)
Nach einem langen und sehr schönen P&E Studium inklusive Praktika und Auslandssemester geht es direkt für den zweijährigen M.Sc. Business Administration & Philosophy and die Copenhagen Business School. Hier muss man über seinen Schatten springen und sich auf kontinentale Philosophie einlassen, was anfangs Willenskraft kostet. Der große Pluspunkt bei P&E war für mich das selbstbestimmte Studieren: Die Fülle an Seminaren zu alten und neuen Themen, Wahlfächern und Gastvorlesungen bot Gelegenheit persönliche Interessen zu vertiefen und Neues zu erkunden. Die Vorgabe, sich seine Themen für HA und BA selbst zu suchen, sollte man als Freiheit begreifen. Wichtig für mich als Quereinsteiger war auch das Zusammengehörigkeitsgefühl im Studiengang; durch Mentorenprogramm und "Man-kennt-sich" war ein Ratschlag nie weit, wenn man ihn brauchte.

Leon Landes (Abschluss 2019)
Inhaltlich hat P&E nicht immer perfekt zu meinen Interessen gepasst, vor allem im Philosophie-Bereich. Mit meiner Studienwahl bin ich dennoch super zufrieden, einerseits wegen der Menschen, mit denen ich meine Zeit verbringen durfte und zweitens, weil P&E mir einen breiten Blick in viele verschiedene Bereiche ermöglicht hat. Auch die breite Auswahl an möglichen Vertiefungen ist mir positiv aufgefallen. Nach dem Abschluss von P&E habe ich angefangen Politics, Big Data, and Quantitative Methods an der Uni Warwick zu studieren. Momentan überlege ich daran noch einen VWL-Master anzuhängen.

Julian Langer (Abschluss 2011)
Nach Abschluss des Bachelors absolviere ich nun auch meinen Master in Philosophy & Economics an der Universität Bayreuth. Im August 2013 beginne ich meinen PhD in VWL an der Universität Zürich. Dabei möchte ich mich vor allem auf die Bereiche der Politischen Ökonomik und Entwicklungsökonomik konzentrieren.



Martin Lenger (Abschluss 2018)
Wer im Bachelor schon selbst denken möchte, ist bei P&E richtig. Die gebotenen Veranstaltungen verlangen aber auch, die eigenen Gedanken logisch zu ordnen. Argumente mittels eines philosophischen Essays überzeugend und verständlich zu vermitteln, wird schneller zur Herausforderung als man es glauben mag. Ist mal Feedback oder Hilfe nötig, unterstützen die kurzen und unkomplizierten Wege zu den Dozenten und Kommilitonen diesen Lernprozess. Das Gelernte plane ich nun als Selbstständiger in der Tourismus-Branche einzusetzen. Parallel bleibe ich der Uni Bayreuth aber im Masterprogramm IWG treu. Das tolle an Bayreuth? Die Ruhe, die es einem leicht macht, auch stressige Phasen auszugleichen.

Bruno Lenz (Abschluss 2019)
P&E war für mich eine perfekte Entscheidung. Ich hatte die Leidenschaft für Philosophie an der Schule entdeckt und wollte deswegen Philosophe in Kombination mit einem anderen Fach studieren. Die Begeisterung für die Volkswirtschaft lernte ich erst während meiner Zeit in Bayreuth. Besonders gefallen an der Zeit hat mir die familiäre Atmosphäre, sowohl im Studiengang als auch in der Stadt Bayreuth selbst. Speziell auch, dass in den Veranstaltungen ein offener und lebhafter Diskurs immer ermutigt wurde, fand ich beeindruckend. Obwohl der Studiengang mich nicht auf meine Beschäftigung als Manager of Candidate Relations bei einer Personaldienstleistung direkt vorbereitet hat, muss ich in meinem Arbeitsalltag sowohl wirtschaftliche als auch ethische Entscheidungen treffen, bei denen ich mich oft an Vorlesungen und hitzige Debatten mit Freunden in Bayreuth erinnere.

Anna Luisa Lippold (Abschluss 2013)
Nach der Abgabe meiner Bachelorarbeit habe ich zunächst im Rahmen eines Praktikums für das Team Westafrika der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) gearbeitet. Im Oktober 2013 habe ich nun meinen Master im Studienprogramm "Ethics - Economics, Law, Politics" an der Ruhr-Universität Bochum begonnen.




Vivien Liu (Abschluss 2018)
Nach drei schönen Jahren in Bayreuth und einem Auslandsjahr in Oxford wollte ich zunächst etwas mehr Arbeitserfahrung sammeln und habe Praktika am Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung und im Migrationsreferat des Statistischen Bundesamtes absolviert. Dabei kam mir die gute P&E-Grundlagenausbildung zugute, die eigentlich für viele Bereiche nützlich ist. Veranstaltungen wie Logik, Schreiben & Präsentieren, Wissenschaftstheorie und Statistik haben mir nahegebracht, Argumenten auf den Zahn zu fühlen und eigene Ideen zu entwickeln. Nach der einjährigen Studienpause geht es für mich weiter nach Paris, wo ich einen Master im Bereich Public & Development Economics beginnen werde.

Maximilian Magiera (Abschluss 2019)
In meinen Augen zeichnet sich P&E durch drei Dinge aus: Durch exzellente Studienbedingungen, durch sehr engagierte und intelligente Kommilitonen und dadurch, dass gelehrt wird, selbst zu denken. P&E gibt dabei jedem die Möglichkeit sich in seinem eigenen Stil zu entwickeln. Für mich war dies ideal, um verschiedene Interessen gleichzeitig zu bedienen. Am Ende des Tages vermitteln P&E und das Umfeld das richtige Handwerkszeug, um durch reflektiertes Handeln seinen Beitrag für eine bessere Zukunft leisten zu können. Mich führt dieser Weg nach meinem Praktikum im nachhaltigen Banking nach Leipzig, um dort meine betriebswirtschaftlichen Kenntnisse über Banken auszubauen. Anschließend möchte ich möglichst im Sustainable-Finance-Bereich arbeiten.

Ilaria Magnoni (Abschluss 2020)
Die „mysteriöse“ Kombination aus P+E war für mich nach dem Abitur die perfekte Lösung, da ich nicht wusste, ob ich meiner Leidenschaft für geisteswissenschaftliche Fächer folgen oder lieber weiter in die wirtschaftliche Richtung gehen sollte. Nun, fast vier Jahre später, kann ich sagen, dass das Studium meine Erwartungen erfüllt hat. Der Bereich, der mich am meisten fasziniert hat, ist die Ethik, da sich für mich P und E in den Ethikseminaren am besten kombiniert haben. Jedoch ist mir nun klar geworden, dass mein Interesse für die Geisteswissenschaften deutlich überwiegt. Mein Plan ist, in Richtung Didaktik zu gehen und Fremdsprachen zu unterrichten. Was ich durch P&E gelernt und erlebt habe, wird mich aber mein Leben lang begleiten.

Yves-André Mahler (Abschluss 2016)
Nach sieben Semestern habe ich im Sommer 2016 den P&E-Bachelor beendet. Unterbrochen wurde diese Zeit durch Praktika im Europäischen Parlament in Brüssel sowie bei Daimler in Stuttgart. Die Entscheidung P&E zu studieren bereue ich rückblickend nicht. Besonders gefallen hat mir das ambitionierte Umfeld innerhalb der P&E-Gemeinde sowie der interdisziplinäre Ansatz des Studiengangs. Aber auch den hohen Grad an Flexibilität, durch den sich eigene Schwerpunkte setzen ließen, wusste ich sehr zu schätzen. Da ich während meiner P&E-Zeit frühzeitig merkte, dass mein Interesse am meisten der BWL gilt, studiere ich nun den M. Sc. in BWL mit Schwerpunkt Management ebenfalls an der Universität Bayreuth.

Silvia Maier (Abschluss 2006)
2006-2009: Editor (economics) at a daily newspaper. 2009-2011: MSc Cognitive Science, University of Vienna. 2011-present: PhD Neuroeconomics, Laboratory for Social and Neural Systems Research, University of Zurich. Research interests: Neurobiology of value computation and goal-directed action, mindsets, self-control, stress, endocrinology. http://www.econ.uzh.ch/faculty/maier.html




Verena Maisch (Abschluss 2013)
Nach P&E habe ich erst mal ein sechsmonatiges Praktikum in einer PR-Agentur in München gemacht. Weil mir Italien während meines Auslandssemesters in Siena so gut gefallen hat und weil ich gern auch mal VWL mit Politik kombinieren will, starte ich zum Wintersemester 2013/14 den Doppelmaster "Europäische Integration und regionale Entwicklung" in Halle und Mailand. Ich hatte sieben super Semester in Bayreuth und hab dort wundervolle Menschen kennengelernt. Nicht zuletzt auch deshalb wird mir P&E immer in guter Erinnerung bleiben. Das Studium war (fast ausnahmslos) interessant und hat mich, wie ich finde, vor allem persönlich weitergebracht.

Nikolas Mattheis (Abschluss 2019)
Warum ich P&E begonnen habe? Weil P drinsteckte, aber versprach, nicht im luftleeren Raum zu bleiben. Dank der Offenheit der Lehrstühle konnte ich mich als studentische Hilfskraft schon früh auf politische Theorie konzentrieren. Diese versuche ich nun in den Aktivismus für Umweltgerechtigkeit einfließen zu lassen. Außerdem mache ich – vor Beginn eines politischen Masters – gerade ein Praktikum zur Bekämpfung illegaler Finanzströme bei der GIZ. Solche entwicklungsrelevanten Themen finden sich im (enttäuschend unkritischen) Bayreuther E-Teil leider nur wenig. Aber mit Eigeninitiative lässt sich das etwas ausgleichen, zum Beispiel bei den aktiven Pluralos. Und wem der P-Teil zu analytisch ist, kann in abendlichen Lesekreisen Grenzen verschieben. Denn es stimmt: die Gemeinschaft macht P&E aus.

Erik Meinhart (Abschluss 2019)
Nach vier Jahren P&E bin ich mit meiner Studienentscheidung rückblickend sehr gücklich. An einer ausgezeichneten Campus-Universität durchläuft man in Bayreuth anfangs diverse philosophische und ökonomische Grundlagenvorlesungen. In späteren Semestern erhält man durch viel Wahlfreiheit und ein vielfältiges Seminarangebot die Möglichkeit, sich entsprechend seinen Interessen zu spezialisieren. Hier bewegte ich mich stark in Richtung Philosophie, vor allem zu den Fachbereichen Erkenntnistheorie und Philosophie des Geistes. Nach meinem Abschluss 2019 geht es für mich mit einem zweijährigen Master in analytischer Philosophie in Salzburg weiter. Sofern meine Interessen bleiben wie sie sind, plane ich danach zu promovieren und mich um eine Stelle an einer Universität zu bemühen.

Gerard Mesuere (Abschluss 2018)
Am P&E-Studium schätze ich am meisten, dass ich dank der Logik-, Statistik- und Philosophiekurse sowie der Bachelorarbeit die Kompetenz, vernünftig nachzudenken, stark weiterentwickelt habe. Darüber hinaus war es auch sehr bereichernd, in Seminaren und in Gesprächen mit gleichgesinnten Kommilitonen über die  methodologischen Probleme der Volkswirtschaftslehre oder moralische Fragen zu diskutieren. Im Laufe des Studiums habe ich mich dann umorientiert und zunehmend für Mathematik zu interessieren begonnen, (zum Teil aufgrund von Enttäuschungen, nicht zuletzt aber auch aufgrund der vielen positiven Impulse in diese Richtung, die das P&E Studium mit sich brachte). Seitdem ich das P&E-Studium im September 2019 beendet habe, studiere ich Mathematik im Bachelor.

Marco Meyer (Abschluss 2010)
Nach P&E habe ich den BPhil an der Universität Oxford begonnen. Es handelt sich um das zweijährige Masterprogramm in Philosophie. In meinem Jahrgang sind von zwanzig Studenten zwei Deutsche -- und beide kommen aus Bayreuth. Das liegt zum Teil daran, dass in Bayreuth -- anders als in vielen Fakultäten in Deutschland -- Studenten vor allem mit analytischer Philosophie vertraut gemacht werden, und diese Tradition in der angel-sächsischen Welt ihren Schwerpunkt hat. War P&E eine gute Vorbereitung für einen Master in Philosophie? Für mich: ja. BPhil-Studenten haben ganz unterschiedliche Hintergründe -- vom vierjährigen Philosophie-Programm in Kanada bis zum Philologen, der von zeitgenössischer Philosophie bisher wenig gesehen hat. Da das erste Jahr des Programms völlig ohne Noten läuft, hat hier jeder eine Menge Zeit, sich in neue Bereiche einzuarbeiten.

Michael Möller (Abschluss 2018)
P&E in Bayreuth – für mich rückblickend ideal. Die Bayreuther Jahre stehen für mich für intellektuelle Entdeckungen und Herausforderungen, soziale Geborgenheit im Kreise interessanter Interessierter, sowie Zeit und Raum zum Beschreiten neuer Pfade. Stetig wachsendes Interesse an politischer Philosophie veranlasste mich, anschließend International Political Theory in Edinburgh zu studieren. Die inhaltliche Ähnlichkeit zwischen Bachelor und Master unterstrich eine vorherige Ahnung: P&E schafft durch abgestimmte Inhalte, hochmotivierte Kommilitonen und freiheitliches Studieren eine einmalige Lernumgebung. Jetzt gilt es, Gelerntes beruflich anzuwenden, idealerweise mittels normativer Analysen finanzwirtschaftlicher Zusammenhänge.

Maurice Montalbano (Abschluss 2018)
Ursprünglich wollte ich ein Studium im Bereich Wirtschaft aufnehmen, ohne den BWL-Massen zu folgen. P&E hat sich als die richtige Wahl erwiesen! Im Rahmen meines Bachelors konnte ich Wissen im Bereich der Wirtschaftswissenschaften erwerben und gleichzeitig analytische Fähigkeiten ausbilden – der Philosophie sei Dank! Außerdem ist der Zusammenhalt im Studiengang grandios. Da macht es auch nichts, dass der Bachelor aufgrund zahlreicher Praktika und einem Auslandssemester etwas länger gedauert hat. In den letzten Semestern habe ich zusätzliche Informatikveranstaltungen belegt, arbeite nun im Business Development eines Münchner Softwareunternehmens und möchte demnächst einen Master im Bereich Wirtschaftsinformatik absolvieren.

Jennifer Müller-Borchert (Abschluss 2017)
P&E war für mich ein abwechslungsreiches, intellektuell stimulierendes Studium; ein idealer Einstieg in meine akademische Ausbildung. Besondere Höhepunkte waren zudem ein Jahr an der "Wiege" unseres Studienganges, der University of Oxford, sowie ein Praktikum in der Wirtschaftsabteilung der Deutschen Botschaft in Washington, D.C. Für einen MSc in Global Governance and Diplomacy bin ich nun nach Oxford zurückgekehrt. Sehr zugute kommt mir dabei der Economics-Anteil von P&E, aber auch die philosophische Ausbildung, vor allem im analytischen Denken und kritischen Reflektieren sowie die Inhalte aus Ethik und Politischer Philosophie. Anschließend möchte ich promovieren und dann in einer internationalen Organisation oder einem Thinktank arbeiten.

Alexander Munz (Abschluss 2015)
Nach vier Jahren Bayreuth – inklusive Auslandssemestern in Korea und Spanien – habe ich im Sommer 2015 mit einer hochspannenden Bachelorarbeit über die Machtverteilung in relevanten Institution der FIFA mein Studium abgeschlossen. Es folgte ein achtmonatiges Praktikum bei Porsche Consulting und eine weitere Beratertätigkeit für die OSCAR GmbH in Köln. Seit Oktober 2016 studiere ich im Master Economics and Management Science (MEMS) an der Humboldt-Universität zu Berlin. An P&E schätze ich seine vielfältig interessierten und engagierten Studenten sowie die mehrperspektivische, interdisziplinäre Betrachtung von Fragen aus den Feldern der Ökonomie, Politik und Gesellschaft. Städtetechnisch hat Berlin aber etwas mehr zu bieten als Bayreuth…

Niklas Nagel (Abschluss 2015)
Obwohl mir Bayreuth gegen Ende meines BA-Studiums als Stadt etwas zu klein geworden ist, habe ich die Entscheidung, P&E zu studieren, nie bereut. Wohl kaum ein anderer Studiengang zieht so unterschiedliche Charaktere an und bietet diesen so vielfältige Möglichkeiten, ihren jeweils passenden Studienschwerpunkt zu setzen. Ich habe mein P&E-Studium im Frühling 2015 nach Auslandssemestern in Südkorea und England sowie einem Investment Banking-Praktikum bei der Deutschen Bank abgeschlossen. Nach einem anschließenden Consulting-Praktikum bei PwC und der sich bietenden Möglichkeit, dort in der Transaktionsberatung einzusteigen, habe ich dieses Angebot angenommen und mögliche Masterpläne zunächst verschoben. Doch aufgeschoben ist nicht aufgehoben…

Dorothea Nold (Abschluss 2007)
Nach meinem P&E Abschluss 2007 habe ich ein Masterstudium in Internationalen Beziehungen an der Diplomatischen Akademie Wien abgeschlossen, mit der Konzentration auf internationale Wirtschaftsbeziehungen. Dort konnte ich einen hautnahen Einblick in die Arbeitsweise der UNO sowie der internationalen Zusammenarbeit gewinnen. Auf der Suche nach einem interessanten und internationalen Arbeitsfeld an der Schnittstelle von Politik und Wirtschaft habe ich mich letztendlich auf Wirtschaftsförderung in der Entwicklungspolitik konzentriert. Seit 2010 arbeite ich bei einer Consultingfirma in der internationalen Entwicklungszusammenarbeit, mit Fokus auf Wirtschaftsförderung in Europa und Zentralasien.

Malte Nußberger (Abschluss 2017)
Als ich mich nach meinem Abitur für P&E entschieden hatte, zweifelte ich noch daran, ob ein interdisziplinärer Studiengang tatsächlich sinnvoll sein kann. Jetzt fange ich, bestärkt durch die Erfahrungen aus Bayreuth, wieder einen interdisziplinären Studiengang an – den MSc Political Economy an der Universität Konstanz. Als großer Fan der Frage, wie Öl-abhängige Volkswirtschaften sich entwickeln sollten, hoffe ich in diesem Master Antworten zu finden. Ich bin dankbar, einerseits durch P&E alle notwendigen wissenschaftlichen Fundamente bekommen zu haben. Andererseits behielt ich die Freiheit und Unterstützung, mich durch Auslandsaufenthalte, Praktika und extrakurrikulares Engagement für meine konkreten Interessensgebiete vorzubereiten.

Vinzent Ostermeyer (Abschluss 2016)
Das Besondere an P&E war für mich der Enthusiasmus, das Engagement und die Unterstützung eines jeden Mitarbeiters. Dadurch waren die Lehre und die Organisation des Studiengangs erstklassig. Ein Auslandssemester in Frankreich sowie Praktika in einer Wirtschaftsredaktion und bei FlixBus haben meine kurzweilige Zeit in Bayreuth abgerundet. Ebenfalls hat das P&E-Studium mein Interesse für Wirtschaftsgeschichte geweckt. Deshalb bin ich für einen zweijährigen Master in Innovation and Spatial Dynamics nach Lund in Schweden weitergezogen. Hier beschäftigte ich mich mit der Frage, welche Faktoren aus ökonomischer und historischer Sicht für Wachstum und Innovationsfähigkeit von Volkswirtschaften maßgeblich sind. Während des sehr forschungsorientierten Masters profitierte ich besonders von dem argumentations- und wissenschaftstheoretischen Grundwissen aus dem P&E-Studium. Anschließend habe ich meine Promotion zur schwedischen Industrialisierung basierend auf Mikrodaten in Lund begonnen.

Leon Ottmüller (Abschluss 2017)
P&E in Bayreuth schafft analytisches Denken und kritisches Hinterfragen. Wahlfreiheit, eigene Schwerpunktsetzung und spannende Diskussionen mit den KommilitonInnen sind der essential mix, der P&E von vielen Programmen abhebt. Mein finanzwissenschaftlicher und politikphilosophischer Schwerpunkt ermöglichte es mir innerhalb meines Bachelors nach Belgien zu gehen, wo ich mich an der KU Leuven und in Brüssel Europäischer Politik widmete. Nach Stationen im EU Parlament und einer Public Affairs Beratung, studiere ich nun den Master of Public Policy an der Hertie School of Governance und arbeite für die Inhouse Beratung des Bundes. P&E hat mich persönlich und intellektuell bereichert sowie beruflich eine ideale Ausgangslage geschaffen.

Nadine Pelkmann (Abschluss 2017)
Mein P&E Studium war eigentlich ein ziemlicher Glücksgriff. Obwohl ich vom Studieren gar keine Ahnung hatte, zog mich die einzigartige Verzahnung von Philosophie und Wirtschaft nach Bayreuth. Hauptsächlich, weil ich Philosophie studieren, aber nicht Taxifahrerin werden wollte. Damals wusste ich noch nicht, dass P&E etwas bietet, was andere Studiengänge irgendwo zwischen Diplom und Bologna verloren haben. Freiheit und Flexibilität. Bei P&E gibt es nicht nur einen Weg – es gibt viele. Jedes Semester aufs Neue zwischen unzähligen spannenden Seminaren wählen zu müssen, war stets Freude und Qual zugleich. In Kombination mit der tollen Campuskultur und der herausragenden Studienbetreuung hat mir das Studium die Möglichkeit gegeben herauszufinden, wo meine Stärken liegen und welche Interessen ich ausbauen möchte. Das hat mich schließlich für den Master nach Kiel geführt, wo ich Praktische Philosophie der Wirtschaft und Umwelt studiere.

Tanja Pfeifle (Abschluss 2015)
Schon während des P&E Studiums habe ich mich sehr für den Themenbereich "Nachhaltigkeit" interessiert und mich mit diesen beispielsweise in meiner Bachelorarbeit intensiv auseinandergesetzt. Aufgrund dessen habe ich mich dazu entschlossen, nach 4 wunderbaren Jahren P&E in Bayreuth, unterbrochen von einem Auslandssemester in Helsinki und diversen Praktika in Berlin, den Master „Sustainability Economics & Management” an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg anzufangen, um mich noch mehr auf den Nachhaltigkeitsbereich zu spezialisieren.

David Pflegler (Abschluss 2015)
Nach etwas mehr als fünf Semestern in Bayreuth und einem Auslandssemester an der Universität Helsinki fällt mein Fazit positiv aus. Insbesondere das anregende Umfeld durch hochgradig engagierte Kommilitonen hatte mich von Anfang an überzeugt. Parallel zur Abschlussarbeit konnte ich bereits praktische Erfahrung in der auf mittel- und osteuropäische Länder ausgerichteten Unternehmensberatung DREBERIS in Dresden sammeln. In Kürze werde ich ein weiteres Praktikum bei der Unternehmensberatung Roland Berger in Frankfurt absolvieren. Einen Masterabschluss werde ich sehr wahrscheinlich anschließen, sobald ich das für mich richtige Programm gefunden habe.


Daniel Privitera (Abschluss 2017)
Ich bin sehr froh, mich nach dem Abi für P&E entschieden zu haben. Das Studium fand ich größtenteils spannend, und ich halte den Mix aus P und E nach wie vor für sehr sinnvoll. Vor allem aber waren die Leute ein echter Glücksfall für mich. Nerd, Macherin, Träumer - P&E bietet Platz für alle, und dadurch entsteht eine besondere Atmosphäre. Dazu ermöglicht das familiäre Klima im Studiengang einen ziemlich guten Kontakt zu den Lehrenden. Und jetzt? Nach drei Jahren Bayreuth und zwei Auslandssemestern in Boston und Berkeley mache ich ein Jahr Studierpause, zuletzt als Praktikant im Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung. Mal sehen, wohin es mich danach verschlägt!

Stella Prott (Abschluss 2019)
Das Bedürfnis, wirtschaftliche Zusammenhänge kritisch analysieren und ihre Auswirkungen auf verschiedene Gesellschaften beurteilen zu lernen, brachte mich 2016 von einem Islamwissenschaftsstudium zu P&E. Tatsächlich sind die analytischen Fähigkeiten, die ich in den drei Jahren entwickelt habe, unschätzbar, und haben meine Praktika, u.a. mit der GIZ/Äthiopien und SÜDWIND/Bonn, bereichert. Gewünscht hätte ich mir mehr Raum für kritisches Denken über das momentane Wirtschaftssystem und vorherrschende Narrativen, dafür ist die VWL jedoch (noch?) zu konventionell ausgerichtet. Ich versuche dies nun in Sussex mit dem Master in Global Political Economy nachzuholen - die Grundlage zur Einarbeitung in komplexe Themen ist auf jeden Fall geschaffen

Sören Radde (Abschluss 2007)
Mein Bachelorstudium in P&E habe ich 2007 abgeschlossen. Im Jahr darauf folgte ein Master in Economics (MPhil) an der Universität Cambridge. Um konkrete Einblicke in die Arbeitswelt zu gewinnen, war ich im Anschluss ein Jahr lang praktisch tätig, zunächst bei McKinsey, dann Im Rahmen eines fünfmonatigen Traineeships in der Forschungsabteilung der Generaldirektion Wirtschaft und Finanzen der Europäischen Kommission.  Von hier aus musste ich den Bogen nicht weit spannen, um meinen akademischen Ehrgeiz erneut zu entdecken. So habe ich im Herbst 2009 ein VWL-Promotionsstudium am Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin aufgenommen. Nach einer weiteren Praxisstation beim Internationalen Währungsfonds (IWF) im Rahmen meines Promotionsprogramms beschäftige ich mich nun mit den makroökonomischen Folgen von Finanzmarktfriktionen.

Friedrich Radi (Abschluss 2018)
Mein Pflichtpraktikum bei einer sehr professionellen Kaffeerösterei in Frankfurt (Röstmeister 2018) zeigte mir auch meine Leidenschaft zu Handwerk und analytischer Arbeit an einem sehr anspruchsvollen Produkt. Hier bin ich jetzt in der Produktevaluation und -entwicklung sowie Herstellung und Zubereitung von Kaffee, meist anleitend, tätig. Ich trage hier viel Verantwortung, mache mein Hobby zum Beruf und befinde mich in einer sehr inspirierenden Umgebung, da die Geschäftsführer alle Mitarbeiter*innen in die Entscheidungsfindung und -umsetzung einbeziehen. Meine Spezialisierung aus dem Bachelor – Wirtschafts- und Unternehmensethik – bringe ich hier ein. Es ist einmalig, wieviele Möglichkeiten P&E seinen Studierenden und Alumni ermöglicht.

Leon Reich (Abschluss 2017)
Was mich nach Bayreuth zog war der Wunsch, VWL mit dem ”gewissen Etwas” zu kombinieren. Verlassen habe ich Bayreuth im Herbst 2017 mit der Erkenntnis, dass dieser X-Faktor nicht nur die Philosophie, sondern vor allem das Umfeld und die Kommilitonen sind, mit denen der Austausch nie an der Seminartür endet. Dazu kommt das Handwerkszeug fundierter Analyse das — wie Praktika bei einer Stiftung, in der Industrie und bei einer Strategieberatung gezeigt haben — auf viel Resonanz stößt und die Bandbreite an Wegen erst ermöglicht, die auf P&E folgen. Ich gehe als Nächstes in den hohen Norden: an der Stockholm School of Economics werde ich im MSc in Economics meinen Bachelorschwerpunkt in internationaler Makroökonomik vertiefen.

Jakob Repp (Abschluss 2016)
Zusammen mit Jan-Frieder Damm habe ich noch im Studium steckend mein erstes Unternehmen gegründet. Nach einem biologischen Snack zum Trinken helfen wir heute der schlaflosen Gesellschaft mit sleep.ink, dem ersten natürlichen Schlafdrink. Während andere Studiengänge eine Entscheidung bedeuten, wohin die Laufbahn führen soll, hat mich an P&E immer gereizt, dass nach dem Studium noch so viele Wege offen stehen. Dass ein Start-Up einer dieser Wege sein könnte hätte ich zu Beginn des Studiums niemals vermutet. P&E hat vor allem meine Fähigkeit ausgebaut, mich schnell in unbekannte Themen einzuarbeiten und ganz unterschiedliche Themen miteinander zu vernetzen. In einem StartUp, in dem täglich neue Herausforderungen auftauchen, hilft mir das enorm weiter.

Dieter Reumiller (Abschluss 2019)
Was P&E für mich auszeichnet, ist vor allem die lebendige Gemeinschaft der P&E-Studierenden. Weiters schätzte ich besonders die vielfältigen Möglichkeiten zur individuellen Vertiefung im Rahmen der Lehrveranstaltungen sowie die naturnahe Lage der Universität. Auch wenn ich mich mit manchen Eigenheiten der analytischen Philosophie nicht anfreunden kann, so bin ich doch vor allem für viele Einsichten dankbar, welche sich aus einer grundsätzlichen philosophischen Betrachtungsweise ergaben. Nach drei erlebnis- und lehrreichen Jahren in Bayreuth führte mich mein weiterer Weg zuerst drei Monate ans AußenwirtschaftsCenter der Österreichischen Wirtschaftskammer in Stockholm. Nun studiere ich im Master „Politische Ökonomik“ an der Universität Graz.

Thomas Rieger (Abschluss 2019)
P&E ist breit genug, um sich auszuprobieren, und eng genug, um sich die für Master in P oder E nötigen Qualifikationen anzueignen.
Und wer P&E studiert, hat da wirklich Lust drauf. Denn auf P&E muss man erst einmal kommen; und Bayreuth ist auch nicht unbedingt ein Magnet. Das schafft ein Umfeld interessierter und inspirierender Menschen.
Für mich hat diese schöne Zeit in den Plan gemündet, einen VWL-Master anzuschließen. Vorher schiebe ich ein Gap Year ein, um herauszufinden, wo ich später am liebsten arbeiten möchte — zur Zeit mit einem Praktikum im Economic Consulting, danach in Forschung oder Politik. Denn so spezifisch, dass der spätere Berufsweg klar ist, ist P&E dann auch nicht. Aber das hat ja auch etwas aufregendes an sich.

Claudio Rottner (Abschluss 2019)
Für mich war P&E hinsichtlich Charakterentwicklung und analytischem Denken transformativ. Ich denke, dies sind die zwei wichtigsten Dinge, die ein Studium fördern kann, da es zwei der wenigen Dinge sind, die egal in welchem Bereich hilfreich sind. Von den grundlegenden Fähigkeiten ist P&E die optimale Vorbereitung für nahezu alles, was man anstreben mag. In meinem Fall geht es erst einmal mit einem Economics-Master weiter, für den ich mich besser vorbereitet fühle, als wenn ich nur VWL studiert hätte. Wo ich meinen Master mache? Darüber bestand kein Zweifel: in Bayreuth. Die komplette Umgebung ist optimal, um sich auf seine Studien zu konzentrieren und die Nähe zu den Dozenten ist deutlich größer als an den meisten anderen Universitäten.

Achill Prabhat Rudolph (Abschluss 2012)
Das letzte Jahr meines Bachelors verbrachte ich als Visiting Undergraduate Student an der Harvard University in den USA. Noch während des letzten Studiensemesters arbeitete ich dort auch als Assistent für ein Projekt zur Erforschung der ökonomischen Ursprünge von Geschlechterrollen unter der Führung von Professor Alberto Alesina. Durch die so gewonnenen Erfahrungen und Kontakte konnte ich direkt nach dem Bachelor beim Entwicklungsforschungsinstitut JPAL in Indien einsteigen. Als Research Associate betreute ich 2 Jahre lang ökonomische Feldexperimente der MIT-Professoren Esther Duflo und Abhijit Banerjee. Durch diese inspirierende Arbeitserfahrung festigte sich mein Interesse an der Forschung. Um mir das dafür erforderliche Werkzeug anzueignen, absolviere ich nun das Economics PhD-Programm der Yale University, wiederum in den USA.

Hans Rusinek (Abschluss 2014)
Ich glaube, dass die spannendsten Dinge zwischen den Disziplinen geschehen. Das Studium in Bayreuth gab mir tiefes Wissen in der Ökonomik und der Philosophie ohne dabei das große Ganze aus dem Auge zu verlieren. Wenn ich nicht gerade in Bayreuth war, sammelte ich dazu Erfahrungen in einer Berliner Politikberatung, einer Irakisch-Deutschen Wirtschaftsinitiative  und im Risikomanagement eines Frankfurter Unternehmens. Auslandssemester führten mich nach Tel Aviv und Istanbul. Als mein Interessensbereich kristallisierte sich dabei das Schnittstellenmanagement zwischen Politik und Wirtschaft heraus. Dies baue ich nun in einem Master an der London School of Economics aus, wo ich mich vertieft z.B. mit dem Thema Global Governance auseinandersetze.

Janis Schaab (Abschluss 2014)
Das P&E-Studium in Bayreuth möchte ich nicht missen: ich habe viel gelernt, zahlreiche nette und interessante Menschen getroffen und vor allem Inspiration für meinen weiteren Karriere- und Lebensweg gewonnen. Im Laufe von sechs Semestern Studium in Bayreuth und einem Auslandssemester an der Universität Stellenbosch hat sich herausgestellt, dass meine Interessen vor allem im Bereich der Philosophie liegen. Daher habe ich mich 2014 für ein Masterstudium in Philosophie an der Universität St Andrews entschieden, das ich 2015 abschließen werde. Im Anschluss daran werde ich, ebenfalls in St Andrews, meine Promotion zum Thema "Kantian Constructivism in Moral Philosophy" beginnen.


Sabrina Scharndke (Abschluss 2019)
Für mich bedeutete P&E zuerst, vielseitig zu bleiben: Etwas Mathe, ein paar Texte und das Ganze noch auf Englisch, überzeugte mich nach einer Schulzeit mit zahllosen Hobbies und Interessen. Heute hingegen heißt P&E für mich Dinge gründlich zu betrachten und zu hinterfragen. Das lernte ich nicht nur durch die Uni, sondern vor allem von unglaublich vielen inspirierenden, kritischen und gleichzeitig supernetten P&Elern, die zum Nachdenken und Aktivwerden anregen.
Um die wirtschaftspolitischen Zusammenhänge unserer Gesellschaft besser zu verstehen, mache ich nun meinen Master in International Economics & Economic Policy in Frankfurt und hoffe, hier (trotz der Großstadt) auch ein paar motivierende und faszinierende Menschen zu treffen.

Kilian Scheuber (Abschluss 2016)
Nach drei Jahren in Oberfranken fühle ich mich gut gewappnet für die Zukunft. Noch vor Abschluss des berufsqualifizierenden P&E-Bachelors wurde mir ein unbefristeter Arbeitsvertrag bei einer M&A-Beratung in der Energiebranche angeboten. Von Zürich aus lerne ich jetzt seit knapp einem Jahr den Berateralltag mit all seinen Höhen und Tiefen kennen. In naher Zukunft möchte ich mich jedoch wieder an einer Uni zum Master einschreiben. Die entsprechenden Details dafür stehen noch offen. Wünschenswert wäre es jedoch, wenn auch dort die Möglichkeit zur freien Ausgestaltung des Curriculums so großgeschrieben wird wie bei P&E.

Jakob Schmalöer (Abschluss 2019)
Ich wollte Wirtschaft studieren und verstehen, wie unsere Welt funktioniert. P&E hat mich dabei unterstützt, kritisch zu denken, zu hinterfragen und sich nicht zufrieden zu geben mit einfachen Antworten auf komplizierte Fragen. Der Lehrkörper und die engagierten Studierenden erweitern den eigenen Horizont. Ein bunter Haufen inspirierender Persönlichkeiten, die auf der Suche sind, das „Mehr“ des Lebens zu erforschen. P&E ist mit Sicherheit nicht für jede/n, aber wer sich angesprochen fühlt, sollte unbedingt auf sein Bauchgefühl hören. Weder Fleisch noch Fisch bietet P&E genau den Raum für Multis und Generalisten, denen alles andere zu eng(stirnig) erscheint. Ich habe schon während des Studiums den Berufseinstieg geschafft und bin nun in der Berliner StartUp-Szene unterwegs.

Johannes Schmieder (Abschluss 2004)
Als ein PEler der zweiten Generation begann ich mein Studium im Jahre 2001 und schloss meinen Bachelor 2004 ab. Wie viele von uns zog es mich in die weite Welt hinaus und da ich zudem mal in einer größeren Stadt leben wollte, begann ich ein Promotionsstudium in Ökonomie an der Columbia University in New York. Seit dem Abschluss meiner Promotion im Mai 2010 lehre und forsche ich als Professor (zunächst Assistant, dann Associate) am Economics Department der Boston University. Meine Forschung beschäftigt sich mit Themen wie Jobverlust, Arbeitslosengeld und Lohnungleichheit.

Leonhard Schneider (Abschluss 2020)
Ich entschied mich für P&E, um meinem philosophischen Interesse nachzugehen, ohne jedoch die Anbindung an die politische und wirtschaftliche Welt zu verlieren. Meine Erwartungen wurden mehr als erfüllt. Vor allem den Austausch mit der vielfältigen P&E-Gemeinschaft erachte ich als immense Bereicherung. Nach meinen vier P&E-Jahren bestreite ich nun das zwei-jährige Masterprogramm in Philosophie an der Universität Oxford, wo ich bereits während meiner P&E-Zeit ein Auslandsjahr verbringen konnte. Auch wenn ich mich nun mit "abstrakten" Problemen beschäftige, vor allem im Bereich der Metanormativität und Philosophie des Geistes, bin ich sehr froh, eine ökonomische Grundausbildung erhalten zu haben (sei es für die Zeitungslektüre oder für potenzielles interdisziplinäres Arbeiten in der Zukunft).

Anne Schönauer (Abschluss 2018)
Ich wollte P&E studieren, um das Wirtschaftssystem zu verstehen und es gleichzeitig aus einem philosophischen (ethischen) Blickwinkel zu betrachten. Auch wenn ich schnell gemerkt habe, dass es mehr als drei Jahre Bachelorzeit hierfür braucht, war P&E der Ausgangspunkt meiner Lernreise. Mir wurden Horizonte eröffnet und neue Perspektiven gegeben,  um ehrlich zu sein, nicht nur durch den Curriculum oder durch meine beiden Auslandssemester in Mexiko und der UK, sondern vor allem durch die super inspirierenden und tollen Menschen, mit denen ich studieren durfte. P&E ist wie eine große Familie, die auch noch nach der Zeit in Bayreuth für mich stetiger Begleiter ist. Gerade mache ich nach einem Jahr praktischer Erfahrung im öffentlichen Sektor einen Master an der SOAS (London) in International Finance and Development und bin gespannt, wohin es mich dann treiben wird.

Jonas Paul Schreiber (Abschluss 2019)
P&E in Bayreuth zu studieren bedeutete für mich, vom ersten Moment an Teil einer akademischen Familie zu werden, die einen stets aufmerksam, kritisch und liebevoll begleitet. In Bayreuth finden sich Studierende zusammen, die Spaß daran haben, die großen Fragen der Welt nicht nur zu diskutieren, sondern auch ihre eigene Ideen praktisch umzusetzen. Die Universität bietet hierfür die optimalen Rahmenbedingungen, vor allem eine Lehre mit hoher Qualität und großer inhaltlicher Breite. Nach meinem Abschluss beginne ich ein Masterprogramm an der London School of Economics. Durch P&E fühle ich mich bestens vorbereitet, um mich in Zukunft vertieft mit der Verzahnung von technologischen und wirtschaftlichen Fragestellungen auseinanderzusetzen.

Caroline Schultz (Abschluss 2011)
Nach vier Jahren P&E in Bayreuth, unterbrochen von einem Auslandssemester in Buenos Aires und Praktika in Quito, Berlin und Hamburg, habe ich 2011 einen Master in Migration Studies an der University of Oxford angefangen. In dem einjährigen interdisziplinären Programm beschäftigte ich mich schwerpunktmäßig mit EU-Migrationspolitik. Ab Herbst 2012 werde ich im Rahmen des Carlo-Schmid-Programms bei der IOM in Genf arbeiten.

Bettina Schwab (Abschluss 2015)
Der P&E Bachelor hat mich vor allem zu einer guten Informationsverarbeiterin gemacht. Die verschiedenen Herangehensweisen und Denkansätze, die mir vermittelt wurden, sind ein gutes Rüstzeug für kommende Aufgaben. Ein Praktikum im Inhouse Consulting der Deutschen Telekom überzeugte mich davon, dass ich im Master technisches Wissen erwerben möchte. Darum studiere ich jetzt das Programm International Information Systems (Wirtschaftsinformatik) an der FAU Erlangen-Nürnberg. Die Entscheidung für Bayreuth habe ich vor 4 Jahren getroffen, weil der Bewerbungsprozess vermuten ließ, dass hinter P&E engagierte Menschen stehen. Das hat sich bewahrheitet. Ein herzliches Dankeschön an das komplette Team von P&E.

Felix Schweren (Abschluss 2015)
P&E zeichnet für mich aus, dass es eine hervorragende akademische Grundlage und Vorbereitung bietet. Bemerkt habe ich das besonders während meines einjährigen Masters in Political Economy of Europe an der London School of Economics: Die Kenntnisse aus P&E in Ökonomik, Philosophie und das Wissen um verschiedene Perspektiven auf wirtschaftliche Fragestellungen stellten sich als echter Startvorteil heraus. Neben dem Studium habe ich Praxiserfahrung im Europäischen Parlament, bei der Deutschen Botschaft in Budapest und der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit gesammelt. Nun beginne ich ein Management Traineeprogramm bei Bertelsmann mit dem Schwerpunkt Digitalisierung.

Kevan Skorna (Abschluss 2019)
P&E ist der richtige Studiengang für Abiturienten und Abiturientinnen mit gesellschaftlichem Gestaltungswillen und Bayreuth der richtige Ort für Menschen, die gerne Teil einer engagierten Gemeinschaft sind! Während des Studiums war die Vielzahl kritisch-reflektierter Diskussionen mit Kommilitonen, Kommilitoninnen und Dozierenden ebenso lehrreich wie das Studium der Literatur und Methoden. Zudem konnte ich durch das vielfältige Seminarangebot Schwerpunkte in Politischer Philosophie, Internationaler Umweltpolitik und den Fragen globaler Gerechtigkeit setzen. Nach einer Zwischenstation bei einem politischen Thinktank und Klimaforschungsinstitut in Berlin, strebe ich ein Masterstudium in den Bereichen der nachhaltigen Entwicklung und globalen Umweltpolitik an.

Nele Spandick (Abschluss 2018)
Ich habe P&E gewählt, weil ich den Wirtschaftsteil der Zeitung verstehen wollte. Der Vorstellung bin ich näher gekommen. Durch Kommilitonen, die im Studium und nebenher immer wieder gute Argumentation einforderten. Durch Paper, die das strukturierte Denken förderten und Vorlesungen, in denen man sich nicht scheute, große Fragen zu stellen. Mir ist dadurch immer klarer geworden, dass ich selbst für die Zeitung schreiben möchte. Deshalb bin ich nach dem Studium nach Berlin gezogen und mache gerade ein Praktikum in der Onlineredaktion eines Wirtschafts- und Lifestylemagazins. In den nächsten Monaten folgen weitere Praktika. Ob es danach mit einem Master, einer Journalistenschule oder einem Volontariat weitergeht, wird sich noch zeigen.

Johanna Speer (Abschluss 2003)
Nach dem BA absolvierte ich ein Praktikum an der deutschen Botschaft in Peru. Danach begann ich ein M.Sc.–Studium in “Global Market Economics“ an der London School of Economics, das ich 2005 abschloss. Im Anschluss habe ich in Bonn an einem Postgraduiertenprogramm in Entwicklungszusammenarbeit am Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE) teilgenommen. Danach habe ich für 2 Jahre bei der GfA in Hamburg in der Lateinamerika-Abteilung gearbeitet. Schließlich zog es mich zurück an die Uni. 2008 begann ich eine Promotion an der Humboldt-Universität in Berlin im internationalen Forschungsprojekt „Making Rural Services Work for the Poor“, und zwar zu dem Thema „Participatory Governance of Rural Infrastructure Provision in Guatemala“.

Linnert Steffens (Abschluss 2019)
Nach meinem Abitur ging ich nach Bayreuth, weil ich in der Ökonomie ein sinnvolles und fruchtbares Anwendungsgebiet der Philosophie sah. Vier Jahre habe ich hier studiert, unterbrochen durch ein halbjähriges Praktikum in Tiflis, und ich denke wirklich gerne an die Zeit zurück – Bayreuth hat nicht nur viele nette und interessante Kommiliton*innen und Dozent*innen zu bieten, sondern auch eine gute Lehre und Raum, sich zu engagieren und eigene Schwerpunkte zu legen. Aktuell mache ich ein Praktikum bei Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) in Bonn, wo ich zu nachhaltigen Agrarlieferketten und existenzsichernden Löhnen arbeite, und anschließend werde ich bei der Heinrich-Böll-Stiftung in Kiew arbeiten. Bewerbungen für einen Master stehen noch aus.

Jan Stöckmann (Abschluss 2012)
Nach dem BA-Abschluss die berühmte "Pause": zwei Praktika in Politik und Medien; anschließend 3-monatiges journalistisch-politisches Reiseprojekt mit zwei Freunden und P&E-Kameraden (Euroskop.org); dann 3 Monate Freiwilliger in der Arche von Jean Vanier. Ab September 2012 MA/MSc International and World History, ein gemeinsames Programm der Columbia University und der LSE.



Carina Stolz (Abschluss 2018)
P&E steht für mich für Reflexionsfähigkeit, kritisches Denken und Persönlichkeitsentwicklung und Bayreuth für familiäres Klima, Engagement, Freiheit. Mein Interesse galt der Umwelt- und Tierethik, welches ich während meiner BA (Philosophy of Climate Change) und meiner Arbeit in einem internationalen Umweltinstitut vertiefte. Nach vier prägenden Jahren (inkl. Südkorea & Wien) hat mich mein Weg nun wieder zu einem einzigartigen, interdisziplinären Studium geführt: „Environmental Communication“ in Uppsala, Schweden. Mit dem Ziel, Umweltbelange effektiv und ethisch zu kommunizieren, werde ich mich in diesem Master und im PhD gezielter mit Sozialphilosophie, Politik und Leadership auseinandersetzen. Auf jeden Fall verfolge ich weiterhin die Mission, unsere Welt - zumindest ein bisschen viel - zu verbessern. Mit meinen P&E-Tools im Gepäck fühle ich mich für vieles gewappnet - wie erleichternd!

Elmar Stracke (Abschluss 2016)
Vor allem der hohe Grad an Wahlfreiheit innerhalb von P&E, sprich die Möglichkeit durch das modulare System eigene Schwerpunkte zu setzen, hat mir sehr gut gefallen. Durch die große Bandbreite an Vorlesungen, Seminaren und spannenden Gastdozenten konnte ich auch mein politisches Interesse gut abdecken – und dazu solide Grundlagen in Philosophie und VWL erlernen. Nachdem ich bisher einen Ost-Europa-Schwerpunkt hatte und auch weiterhin viel mit und in Russland und den GUS-Staaten arbeite, konnte ich mich durch ein Semester in Italien breiter aufstellen. Als nächsten Schritt werde ich an der London School of Economics einen Master in Comparative Social Policy studieren. Hoffentlich kann London mit der Bayreuther Biergartenszene mithalten… ;-)

Sarah Stummbillig (Abschluss 2018)
2014 entschied ich mich für P&E in Bayreuth, da ich mir einen Studiengang mit besonderem Fokus auf Interdisziplinarität erhofft hatte. Im Laufe meines Studiums hat sich diese Erwartung erfüllt. Ich lernte unterschiedlichste Fragestellungen mit einem zunehmend differenzierten und multiperspektiven Blick anzugehen. Diese Kompetenz hat sich neben Diskussionen in Seminaren auch in anderen Lebensbereichen verstärkt. P&E in Bayreuth war somit eine intensive und prägende Zeit für mich. Besonders geschätzt habe ich neben inspirierenden KommilitonInnen auch die Unterstützung der Dozierenden bei der Realisierung eigener Ideen und Zukunftspläne. Nach meinem P&E-Abschluss werde ich nun einen Master in Public Policy an der Sciences Po in Paris beginnen.

Torben Swoboda (Abschluss 2015)
Am P&E Bachelor hat mir die Interaktion zwischen Philosophie und Ökonomik gut gefallen. Besonders die Integrationskurse haben gezeigt, wie eng die beiden Disziplinen zusammenhängen. Nach dem Bachelor wollte ich weder Philosophie noch Ökonomik aufgeben, deshalb habe ich mich entschlossen den P&E Master zu machen. In dem Spezialisierungsmodul kann ich mir eigene Schwerpunkte setzen. Ich werde mich in Big Data und Datenanalyse vertiefen. Besonders gelungen am Master finde ich die Kurse über Methodik, wie Ökonometrie und Philosophie der Sozialwissenschaften. Hier wird Hintergrundwissen vermittelt, das im restlichen Studium benötigt wird. Wir sind in unserem Jahrgang 15 Studenten, dadurch haben wir ein enges Betreuungsverhältnis zu den Lehrenden.

Stephan Tegtmeier (Abschluss 2019)
Mein Interesse für Philosophie und der Wunsch, Antworten auf die „großen Fragen“ zu finden, haben mich damals dazu bewegt, P&E zu studieren. Im Nachhinein kann ich sagen, dass ich in Bayreuth mehr gefunden habe als ich erwartet hatte. So findet man bei P&E neben so mancher Erkenntnis eine unglaublich tolle Gemeinschaft inspirierender junger Menschen. In meiner Bachelorarbeit habe ich mich intensiv und gerne mit dem Konzept des menschlichen Wohlergehens beschäftigt. Daher mache ich derzeit ein Praktikum in einem Start-up, das sich mit Positiver Psychologie beschäftigt und strebe auch einen Master in diesem Bereich an. Ich denke das ich mit P&E und den analytischen Kompetenzen gut für kommende berufliche und persönliche Herausforderungen gerüstet bin.

Benjamin Tereick (Abschluss 2014)
Nach meinem P&E-Bachelorabschluss habe ich im September 2014 den Research Master in Economics am Tinbergen Institute in Amsterdam und Rotterdam begonnen. Fernziel dabei ist eine akademische Karriere im Grenzbereich von Spieltheorie und der Verhaltensökonomik. Vor allem in der Spieltheorie bin ich darauf in Bayreuth ausgezeichnet vorbereitet worden. Trotz meiner Entscheidung, allein den “Economics”-Part von P&E fortzuführen, bereue ich es nicht, die Kombination mit Philosophie gewählt zu haben: Ob nun bei methodischen Fragen in der Forschung, beim Fällen schwieriger Lebensentscheidungen oder beim morgendlichen Sinnieren über die Welt an sich  – eine philosophische Grundausbildung ist eigentlich immer nützlich.

Nhat An Trinh (Abschluss 2015)
Nach vier Jahren P&E in Bayreuth, während dieser mich ein Praktikum nach Shanghai und ein Auslandssemester nach Paris führten, ging ich für zwei Praktika in der Politikberatung nach Berlin. In meinem Vorhaben bestätigt, mein Studium mit einem politikwissenschaftlichen Schwerpunkt fortzusetzen, werde ich im Herbst 2015 den einjährigen Master in Comparative Social Policy an der University of Oxford beginnen.



Josephine Valeske (Abschluss 2018)
Was ich in meinem P&E-Studium auf jeden Fall gelernt habe, ist kritisch zu denken und logisch zu argumentieren. Ich kann keinen Zeitungsartikel mehr lesen und keine Rede von Politikern mehr hören, ohne die Argumentationsstruktur zu analysieren, Prämissen und Konklusionen zu identifizieren und das Ganze dann auseinander zu nehmen. Der Philosophie-Part des Studiums hat mir persönlich wie professionell unglaublich weitergeholfen. Kritische Analyse und ein MA-Programm in Development Studies an der Erasmus-Universität Rotterdam zeigen mir rückblickend aber auch, dass die Bayreuther Ökonomik teilweise recht einseitig auf neoklassische Ansätze fixiert ist. Daher rate ich allen P&E-Studierenden, sich zusätzlich mit alternativen Wirtschaftsmodellen zu beschäftigen.

Felix Vieg (Abschluss 2020)
P&E ist ein super Studiengang, der fordert, aber auch viele Möglichkeiten eröffnet. Zu allem Lob gehört auch, dass auf Kritik eingegangen wird, i. e. der Philosophieteil stets um wichtige Perspektiven erweitert wird. Das (etwas prätentiös/elitär anmutende) Programm selbst lernt also mit den Studis, die nebenher all das organisieren, was ihnen in Bayreuth fehlt: Plurale Ökonomik, Kritische Theorie, Philosophiegeschichte u. kontinentale Philosophie. Damit komme ich zum Besten, was P&E anzieht: Menschen mit Tatendrang. Vom Nerd zur Aktivistin ist alles dabei. Gemeinsam bemüht man sich dann, Bayreuth mit analytischer Grundsätzlichkeit etwas Leben einzuhauchen. Weiter ging es für mich in einer großen Beratung und dann mit dem Master Political Theory in Amsterdam.

Beatrix von Schröder (Abschluss 2016)
Nach dem Bachelor in P&E habe ich ein Praktikum in London gemacht, bei der Boutique Investment Bank Augusta & Co., mit dem Fokus auf M&A im Bereich Erneuerbare Energien. Nach dem Praktikum fing ich dort als Analystin an. Nach 2 1/2 Jahren bei Augusta verlasse ich nun London und ziehe nach New York für einen MSc. in "Environmental Policy and Sustainability Management" an der New School.
P&E hat mir eine breite Ausbildung gegeben, die vor allem in UK gut ankommt. Auch ohne grosses Hintergrundwissen im Energiesektor oder Finanzsektor habe ich durch Interesse und die typische P&E-Eigenschaft, viele Fragen zu stellen, meinen ersten Job bekommen. Nach dem Master plane ich, auf die Fund-Seite zu wechseln, mit dem Fokus auf Umwelt.

Lynn Waffenschmidt (Abschluss 2010)
Eines meiner Interessensgebiete ist die angewandte Verknüpfung von Philosophie und Wirtschaft im Bereich Nachhaltigkeit/Klimawandel. Dieser Schwerpunkt inspirierte mich auch zu meiner BA-Arbeit "Klimaschutz und Wirtschaftlichkeit: Moralphilosophische und ökonomische Diskussion einer Vorreiterrolle deutscher Automobilhersteller bei der Entwicklung und Einführung batteriegetriebener Fahrzeuge". An der Schnittstelle von Philosophie und Wirtschaft sehe ich mich später auch beruflich. Zunächst engagiere ich mich jedoch in einem gap year in Braunschweig als freiwillige Lehrerin. 2011 werde ich in Hamburg das „Master of Law and Business“-Programm der Bucerius Law School / WHU – Otto Beisheim School of Management absolvieren.

Matthias Walter (Abschluss 2017)
Für P&E habe ich mich aus zwei Gründen entschieden: aus Interesse an Philosophie und aus Neugierde, mehr über die im Gymnasium weitestgehend vernachlässigte Wirtschaft zu erfahren. Nach vier Jahren im P&E-Bachelor inklusive Auslandssemester in Australien, während derer ich die familiäre P&E-Atmosphäre inmitten von vielen begabten KommilitonInnen schätzen gelernt habe, ziehe ich ein überwiegend positives Fazit. P&E ist ein Studiengang, in dem man sich herausfordern und wachsen kann, in dem für jeden etwas dabei ist, in dem man aber auch aufgrund der Fülle an Inhalten proaktiv auswählen muss, was einen interessiert. Nach meinem Abschluss im Herbst 2017 und nachdem ich mich im BA viel mit politischer Philosophie und Ökonometrie beschäftigt habe, geht es für mich nach einem Gap-Year mit Praktikum und Reisen ab Herbst 2018 an die HEC Paris zu einem MA in Wirtschaftsrichtung.

Julian Weise (Abschluss 2020)
P&E war für mich eine Bauchentscheidung und zwar eine gute; genau wie P&E ist diese Kombination selten. Mithilfe von engagierten Kommilitonen, die auch nach dem Seminar die Lust am Diskutieren nicht verlieren, habe ich mich sowohl fachlich wie auch persönlich weiter entwickeln können. Nach meinem Pflichtpraktikum im Deutschen Bundestag zieht es mich nun in ein „gap year“, welches ich mit weiteren Praktika zu füllen gedenke. Momentan arbeite ich bei der concern GmbH, einer auf Nachhaltigkeit spezialisierten Unternehmensberatung. Anschließend versuche ich, einen interdisziplinären Master im Bereich Wirtschafts- & Unternehmensethik zu finden.

Lucia Weiss (Abschluss 2014)
Kurz nach dem Abschluss meines P&E Bachelor Studiums in Februar 2014 ist meine zweite Tochter auf die Welt gekommen. Ab Herbst 2014 habe ich jedoch einen Teilzeitjob in einer Vermittlungs- und Beratungsagentur für die ausländischen Ärzte angenommen. In dieser Agentur habe ich bereits während meines P&E Studiums in Bayreuth gearbeitet. Die Planung meiner Karriere ist für mich als Mutter nicht so einfach. Trotzdem möchte ich versuchen, im Laufe des Jahres 2015 eine Vollzeitanstellung zu bekommen. Thematisch darf meine zukünftige Anstellung gerne den Bereich der unternehmerischen Verantwortung betreffen, dem ich mich auch während meines 6-monatigen Praktikums bei Bosch Bamberg und in meiner Bachelorarbeit gewidmet habe.

Maximilian Weiß (Abschluss 2016)
Um die Möglichkeit zu haben, mich grundlegender mit Modellen der VWL zu beschäftigen, habe ich während meines P&E-Bachelors ein Mathe-Studium begonnen und nun mit dem Master abgeschlossen. An P&E habe ich die gründliche Auseinandersetzung mit Themen aus der Spieltheorie, Wissenschaftstheorie oder politischen Philosophie geschätzt, von der ich auch bei meiner nächsten Station, als VWL-Doktorand in Bonn, sicher profitieren werde können. Mit seinen vielen Wahlmöglichkeiten verlangt P&E auch eine hohe Eigenständigkeit von den Studierenden; entsprechend waren unter meinen Kommiliton/-innen viele unterschiedlich interessierte und talentierte Menschen, was ich im Sinne einer Horizonterweiterung und für die eigene Positionierung als sehr hilfreich empfand.

Sophia Wellek (Abschluss 2017)
P&E hat mir die perfekte Balance zwischen Orientierung und Freiheit geboten. Einerseits erhält man bei diversen Veranstaltungen mit Alumni, Professoren und Kommilitonen Unterstützung und Inspiration für den eigenen Berufsweg. Andererseits schafft das Curriculum durch vielseitige Austausch-, Engagement- und Spezialisierungsmöglichkeiten viel Freiraum für individuelle, kreative Wege. Nach P&E arbeite ich jetzt als Projektkoordinatorin einer Nachwuchsjournalistenförderung und internationalen Medienkonferenz. Im Anschluss strebe ich einen Master in Friedens- und Konfliktforschung an.

Paul Welzel (Abschluss 2019)
Ob ich wieder P&E studieren würde? Auf jeden Fall! Für mich waren es 4 wundervolle Jahre zwischen wirtschaftswissenschaftlichen Grundlagen und analytischen Diskussionen der Philosophie. Meine Highlights: die vielen aufgeschlossenen, tollen Menschen und die Freiheit, sich aus einer Reihe von Seminaren spannende Themenbereiche herauszusuchen und zu vertiefen. Für mich war das die nachhaltige Wirtschaft. Seit meinem Abschluss arbeite ich bei einer grünen Bank und gründe nebenher mit Freunden ein Start-Up, das sich für einen nachhaltigeren Kaffeehandel einsetzt.

Simon Werner (Abschluss 2019)
Am meisten werde ich die Menschen aus P&E vermissen. In der Mentalität der P&Eler*innen gab es immer eine gute Balance aus Tatendrang und Bereitschaft zur Reflexion. Dabei sind die Interessen der P&E Studierenden genauso vielfältig wie deren Werdegänge. Ich habe mich im Anschluss an den P&E Bachelor für den Masterstudiengang Socio-Ecological Economics and Policy an der WU Wien entschieden, einen interdisziplinären und pluralen Studiengang rund um Fragen der Politikgestaltung an der Schnittstelle von Wirtschaft, Gesellschaft und Ökologie mit einem Fokus auf Nachhaltigkeit und Globalisierung. Für mich hat sich also das Prinzip des Schnittstellenstudiums auch nach P&E bewährt.

Julian Wichert (Abschluss 2016)
Dreieinhalb Jahre P&E in Bayreuth – unterbrochen von Stationen in Berlin, Mumbai und Frankfurt – waren eine grandiose Zeit. Im P&E-Studium habe ich vor allem aus den facettenreichen Seminaren sehr viel mitgenommen. Das Besondere ist die engagierte, unterhaltsame und diverse P&E-Community aus der Freundschaften fürs Leben entstanden sind. Die Zeit nach dem Abschluss nutze ich für ein spannendes Praktikum in der volkswirtschaftlichen Abteilung der KfW und für eine kleine Europareise. Ab Oktober 2016 beginne ich mit dem VWL-Master an der LMU in München wobei mich besonders Fragestellungen im Kontext der Globalisierung und der Entwicklung interessieren.

Felix Wittke (Abschluss 2017)
Ich habe mich 2013 für P&E entschieden, um meinen Horizont zu erweitern und Fähigkeiten zu kultivieren, die unsere Gesellschaft voranbringen. Analytische und quantitative Methoden an der Schnittstelle von Philosophie und Ökonomie helfen mir heute, komplexe Themen weitgehender und besser zu diskutieren und zu verstehen. Seit 2017 studiere ich nun im Master in Organizational Innovation and Entrepreneurship und arbeite an der Copenhagen Business School. Mit mehr Selbstständigkeit und Kreativität möchte ich in den Bereichen "Soziales Unternehmertum" und "disruptive Technologien" (insb. Blockchain Technology) die Zukunft gestalten. Ich freue mich auf das nächste P&E-Homecoming, wo ich viele tolle P&E‘ler erhoffe zu treffen.

Clara Wollburg (Abschluss 2017)
Nach Abschluss meines P&E-Studiums habe ich ein 6-monatiges Carlo-Schmid Fellowship bei der Weltgesundheitsorganisation gemacht und dort im Bereich evidenzbasierte Gesundheitspolitik gearbeitet. Bei der WHO waren für mich nicht nur das ökonomische Verständnis und die quantitative Ausbildung, die ich durch P&E erfahren habe, wertvoll — auch die Schulung in analytischer Philosophie hat mich begleitet, z.B. wenn es darum mich neuen Aufgaben und Themengebieten mit einer präzisen und strukturierten Herangehensweise zu nähern. Zur Zeit bewerbe ich mich für Masterprogramme in Public Policy und hoffe auch in Zukunft im Bereich evidenzbasierte Politikgestaltung beitragen und arbeiten zu können.

Bele Wollesen (Abschluss 2018)
In Bayreuth habe ich gelernt Dingen auf den Grund zu gehen, schnell Probleme zu erkennen, aber auch gleichzeitig potentielle Lösungswege zu finden. Bayreuth bietet viele Möglichkeiten sich einen eigenen Schwerpunkt zu setzen: für mich waren es Spiel- und Entscheidungstheorie. Hier habe ich besonders von der engen Zusammenarbeit der Ökonomen und Philosophen in Bayreuth profitiert. Ähnliche Programme können kann meiner Erfahrung nach nicht mit der Qualität der Lehre und der anschließenden Diskussionen in Bayreuth mithalten. Während des Studiums habe ich ein Praktikum am Max-Planck-Institut im Bereich Adaptive Rationalität gemacht und ein Semester an der Peking Universität verbracht. Zurzeit mache ich meinen Master an der Carnegie Mellon University in Logic, Computation and Methodology.

Alexander Wulfers (Abschluss 2014)
Nach sieben schönen Semestern in Bayreuth (unterbrochen vom Auslandssemester in Kalifornien und Praktikum bei der Commerzbank in Brüssel) hatte ich das starke Bedürfnis nach einem maximalen Kontrastprogramm zum beschaulichen Oberfranken. Im August 2014 zog ich deshalb erst einmal in den Dschungel. Im Südwesten Sri Lankas arbeite ich als Lehrer für Englisch, Mathe und Literatur an einer deutschen Schule für Mädchen aus der Region. Für die Zeit danach ist ein Master mit ökonomischem Schwerpunkt geplant.

Fabian Zapf (Abschluss 2019)
Ich studierte unter anderem P&E, um zu sehen, wie philosophische Themen sozial, politisch und ökonomisch relevant gemacht werden können. Und hier hat das P&E Programm auch ganz klar gehalten, was es versprochen hat. Mein wahres Interesse galt jedoch immer schon der Philosophie, weshalb ich mich schon während des Bachelors auf Philosophie spezialisierte. Mit interdisziplinärem Handwerkszeug im Koffer geht es nun für einen Master in analytischer Philosophie an die Universität Salzburg. Wohin es mich danach verschlägt ist—wie unter P&E Studierenden wohl üblich—noch vollkommen unklar. Ich wäre jedoch nicht überrascht, mich später einmal selbst als Philosophiedozent an einer Uni wiederzufinden. Wer weiß? Vielleicht sogar in Bayreuth.

Nicole Zimmermann (Abschluss 2004)
Nach meinem Bachelor in P&E habe ich während meines Masters in London meine Leidenschaft für das Systemdenken und die System-Dynamics-Modellierung entdeckt. Dies wollte ich unbedingt vertiefen und habe an einem System-Dynamics-Lehrstuhl in Mannheim zum Thema "Dynamics of Drivers of Organizational Change" promoviert. Danach war ich Juniorprofessorin für Organization Studies in Siegen. Mein Weg hat mich über Schweden, die USA, und Deutschland wieder nach London geführt, wo ich Lecturer in System Dynamics am University College London bin. Hier beschäftige ich mich sehr mit Nachhaltigkeitsfragen, für die mein Interesse während des P&E-Studiums geweckt wurde. Ich begeistere mich für eine systemische Sichtweise, für komplexe Probleme sowie Wandel von Organisationen und Systemen.


Verantwortlich für die Redaktion: Dr. Uwe Czaniera

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